PIC Academy

Workshopberichte

Seit seiner Gründung im Jahre 1997 führt der PIC Verband regelmäßig interessante Fortbildungs-Workshops für seine Mitglieder durch. In den ersten Jahren standen Themen der gerade einsetzenden Digitalisierung der Fotografie stark im Vordergrund. Heute ist das Themenspektrum weiter aufgefächert und umfaßt annähernd alle Bereiche der Fotografie und Video-Produktion, die aktuell oder für die Zukunft relevant sind.


Workshop in Meerbusch 17.-18.11.2017

Der vierte Workshop für 2018 fand im Industrial Solutions Center unseres langjährigen Industriepartners EPSON Deutschland GmbH statt. Thematisch wurde wieder ein vielfältiges Programm geboten.
Perspektiven eines erfolgreichen Instagramers – Industriefotografie mit FUJIFILM Kameras – Ein Daily Fotoprojekt mit der FUJIFILM Instax – Apps zur Planung von Outdoor-Shootings – Bilderverwendung in sozialen Netzwerken – Vertriebsstrategien für Fotografen – Die Werbefotografie schafft sich ab? – Der Aktfotofix-Automat – Film AGBs im Praxiseinsatz.

Bilder, Bilder, Bilder... Die Teilnehmer diskutieren über die Polaroids aus dem Aktfotofix-Automaten. Foto: Ralf Wilschewski

Andreas Stephan vom Gastgeber EPSON präsentiert einen Einblick in die neuen Fogra Standards, erklärt die Notwendigkeiten dieser Normen und zeigt Vor- und Nachteile für Fotografie und Werbung auf. Foto: Michael Jordan

...und natürlich wurde die Theorie mit handfesten Bildvergleichen untermauert und somit für jeden schnell visuell begreifbar. Foto: Michael Jordan

Sebastian Spasic, Fotograf aus Delbrück, berichtet in seinem Vortrag anhand vieler Bildbeispiele über seinen fotografischen Werdegang und den Einfluss, den Social Media, insbesondere Instagram, auf sein Geschäftsmodell und seinen Erfolg hat. Er zeigt Kampagnen-Beispiele, die auf Instagram veröffentlicht wurden und geht konkret auf die Kommunikation und Abwicklung mit Agenturen und Auftraggebern ein. Foto: Ralf Wilschewski

Christian Ahrens, Fotograf aus Köln, auf Industriefotografie spezialisiert. Früher hat er mit Canon fotografiert und heute ausschließlich mit FUJIFILM-Kameras. Er berichtet über seine Erfahrungen und die Auswirkungen auf seine Arbeitsweise durch den Kamerawechsel. Dazu zeigte er natürlich viele Bildbeispiele früherer und heutige Arbeiten... Foto: Michael Jordan

...und er berichtet, wie sich seine Arbeitsweise und Bildgestaltung verändert hat, insbesondere auch mit der Verwendung von Systemblitzen. Foto: Michael Jordan

Marco Zaffarano von FUJIFILM aus Kleve gab eine kurze Produktvorstellung und ermöglicht den Teilnehmern ein haptisches Erlebnis der FUJIFILM-Kameras. Foto: Achim Rösch

Technik, die begeistert. Fotografen und Kameras... Foto: Ralf Wilschewski

Fotograf und Blogger Ben Hammer hat sich 2016 zum ersten mal an sein ganz eigenes Daily-Fotoprojekt gewagt und das Schaltjahr in genau 366 FUJIFILM Instax mit seiner Instax Wide 300 festgehalten. Was die wirklichen Herausfoderungen eines 366-Tage Projektes sind, erzählte er in seinem Vortrag. Foto: Michael Jordan

Die präsentierten Themen lösten natürlich auch immer wieder kontroverse Diskussionen unter den Teilnehmern aus und führten zu interessantem Erfahrungsaustausch. Foto: Ralf Wilschewski

Niklas Möller aus Aachen zeigt, welche Apps er als Fotograf einsetzt, um die richtigen Locations zu finden und die optimale Produktionszeit im voraus festzulegen. Planung ist alles und erfolgsversprechend. Foto: Michael Jordan

Bidlverwendung in sozialen Netzwerken. Rechtsanwalt Sebastian Deubelli erläutert aus juristischer Sicht, was im Zusammenhang mit Embedding, Framing, Like-Buttons und den dazugehörigen Nutzungsrechten zu beachten ist. Foto: Ralf Wilschewski

...und wie immer, präsentiert er diese trockene Materie in seiner bekannten unterhaltsamen Art und Weise. Foto: Ralf Wilschewski

In den Räumen von EPSON war dann auch Gelegenheit zur kritischen Betrachtung der Qualität von Großdrucken, die von den Teilnehmern mitgebrachten Dateien direkt erstellt wurden. Foto: Ralf Wilschewski

Fotograf Jan Kocovski aus Dreieich berichtet in seinem Vortrag über seine ganz eigene Sicht der aktuellen Situation unter Werbefotografen und darüber, wie man auch in "schwereren Zeiten" erfolgreich ein Studio betreibt. Foto: Ralf Wilschewski

Vertrieb ist bei Kreativen oft nicht jedermans Sache. Thomas Kießling aus Groß-Zimmern erzählt aus eigener Erfahrung was zu beachten ist, wo die Hürden und Herausforderungen, aber auch der Erfolgchancen liegen. Foto: Ralf Wilschewski

Der Aktfotofix-Automat. Ali Altin und Jochen Goerlach haben die Aktfotografie zurückgebracht in die Kunstakademie. Sie sind mit ihrer mobilen Fotokabine aufgebrochen und durch die Clubs und Szenen der Republik gereist. Was sie dabei erlebt haben zeigen sie in Bildern und erzählen die eine oder andere Anekdote dazu. Foto: Ralf Wilschewski

Roman Graggo aus Neutraubling spricht über seine Erfahrungen mit speziellen AGBs für Video-Produktionen und kann den Zuhörern viele Tipps geben. Foto: Ralf Wilschewski

Wohlfühlen und offene Kommunikation, die Essentials des PIC Verband. Fotos: Ralf Wilschewski



Workshop in Hamburg 29.-30.09.2017

Der dritte Workshop in diesem Jahr fand im hohen Norden im Studio von Bengt Lange in Hamburg statt. Gute Laune und das Bedürfnis zum regen Austausch war mal wieder die prägende Stimmung unter den Kollegen des PIC Verband.

Gastgeber Beng Lange begrüßt seine Kollegen im Studio und stellt ein paar seiner aktuellen Arbeiten vor. Foto: Achim Rösch

Der Freitag startet mit einem Vortrag von Roman Härer, Gründer und Geschäftsführer der Bildagentur plainpicture in Hamburg. Dabei führt er durch die Entwicklung seiner Agentur und geht auf ihre spezielle Ausrichtung ein. Er erläutert insbesondere die erfolgreiche Kollektion “Rauschen”, die auf den Markt der Buchtitel fokussiert ist. Mit der Darstellung aktuelle Trends im Bildermarkt in fotografischer und monetärer Sicht gibt er den Zuhörern abschließend einen Ausblick auf die Zukunft. Auf der Website von plainpicture kann sich jeder umfänglich einen Eindruck der Bildkollektion Rauschen verschaffen. Foto: Ralf Wilschewski

Im Anschluß führt Rolf Nachbar die PIC-Mitglieder in eine ganz andere Welt, wo hohe Bildkompetenz gefragt ist, da ganze Bilder oder Teile von Bildern “künstlich” am Computer erzeugt werden. Sein Titel: Mit Fotografie und CGI zum perfekten Bild. Von der klassischen Fotografie kommend, zeigt er auf, wie wir uns zunehmend Aufgabenstellungen öffnen müssen, in denen wir “nur” mit der Kamera nicht zur perfekten Lösung für unsere Kunden kommen. Dabei präsentiert er Bildbeispiele von Projekten, die im Zusammenspiel von klassischer Fotografie und CGI gelöst wurden und gibt einen Ausblick wie wir möglicherweise in Zukunft arbeiten werden. Er stellt zwei Projekte vor, bei denen er das Renderingprogramm KEYSHOT eingesetzt hat, das eine wesentlich intuitivere und einfachere Arbeit ermöglicht als die am Markt etablierten Klassiker. Keyshot stellt hier eine Alternative für Fotografen dar, die auch rendern müssen, dieses aber nicht zum Hauptzweck Ihrer Tätigkeit machen möchten. Foto: Ralf Wilschewski

Die PIC-Workshops leben jeweils auch von ihren sehr unterschiedlichen Themen, die alle darauf abzielen den Mitgliedern Unterstützung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für ihre Arbeit zu bieten. Somit gab es für den dritten Vortrag ein großen Themenwechsel zu Versicherungsprodukten, die für Fotografen sehr empfehlenswert sind. Der Versicherungsmakler Andreas Matthiessen aus Hamburg hielt nicht nur einen intereessanten, sondern auch unterhaltenen Vortrag mit vielen Beispielen aus seiner täglichen Praxis. Wer sich tiefer gehend informieren will, kann das umfänglich auf der Website Kameraversicherung.de machen. Foto: Ralf Wilschewski

PIC Förderpreis 2017 war das abschließende Thema für diesen ersten Workshoptag. Sarah Ruholl präsentiert ihre Arbeit. Foto: Ralf Wilschewski

Als zweite Gewinnerin des Förderpreises zeigt Nadja Maßmann ihre Fotografien. Foto: Ralf Wilschewski

Vorstandsvorsitzender Peter Hytrek überreicht den beiden Gewinnerinnen einen Gutschein für ein Jahresabonnement des Fotomagazins digit! Foto: Ralf Wilschewski

In den Pausen geht es dann auch immer wieder mal um den Erfahrungsaustausch der von den Mitgliedern eingesetzten Fototechnik. Foto: Ralf Wilschewski

Unser stellvertretender Vorstand Sebastian Deubelli führt auch am zweiten Workshoptag in seiner angenehmen und oft humorvollen Art und Weise durch das Programm. Foto: Ralf Wilschewski

Der Samstag begann mit der Vorstellung einiger Stativ-Neuheiten von Novoflex durch Andreas Marx. Ausführliche Informationen dazu kann man gerne auf der Website von Novoflex nachlesen. Foto: Ralf Wilschewski

Simon Eyman gibt uns einen Einblick in seine teilweise dramatischen Kopterflüge für diverse Filmproduktionen. Am besten mal entspannt zurück lehnen und das Showreel in Ruhe auf der Website von Kopterwork anschauen. Foto: Ralf Wilschewski

Die Meyer Optik Görlitz hat einige ihrer historischen Objektive, Made in Germany, neu aufgelegt und für verschiedene Kamerasysteme verfügbar gemacht. Benedikt Hartmann, Vertriebsleiter Globell gibt kurzen Abriss der Geschichte, erläutert technische Besonderheiten der Objektive in der Vergangenheit und bei den heutigen Produkten. Foto: Ralf Wilschewski

Die Eignung der Optiken für Digitalkameras konnten die Zuhörer direkt im Anschluß an ihren eigenen Kameras testen. Foto: Ralf Wilschewski

Nach dem Vortrag von Benedikt Hartmann ging es dann zur Präsentation modernster Lichttechnik: Die neue LED Technik "Remote Phosphor" des dänischen Herstellers BB&S Lights, ein professionelles Dauerlicht für Foto und Video. Dabei handelt es sich mit der BB&S Pipeline Free Stableuchte um eine besonders kompakte und extrem robuste Dauerlicht-Stableuchte auf Basis der innovativen Remote-Phosphor-Technologie... Foto: Ralf Wilschewski

...Vorgestellt von Tobias Löwe (EnjoyYourCamera) und Gerald Heise (BB&S). Foto: Ralf Wilschewski

PIC-Mitglied und Tierfotograf Oliver Giel führt seine Produktion von Cinemagraphs mit Final Cut Pro vor und läßt die Teilnehmer an seinen Erfahrungen und Vorgehensweise am praktischen Beispiel teilhaben. Dabei zeigt er alle notwendigen Schritte in Final Cut Pro. Auswahl der richtigen Sequenz, Export des Standbildes, Maskieren in Final Cut, evtl. Tracken der Maske, Farbkorrektur in einem Durchgang über alle Ebenen und Clips und Export des Clips. Foto: Ralf Wilschewski

Zum Abschluß des Workshops geht es dann noch einmal in die Luft. Ralf Jansen von der Luftprofile GmbH spricht zu Rechten und Pflichten bei der Ausführung gewerblicher Drohnenflüge, erläutert die neue Drohnenverordnung und den neuerdings notwendigen Kenntnisnachweis für Drohnenpiloten. Foto: Ralf Wilschewski

Eine schöne und gesellige Abrundung des Workshops war der durch Bengt Lange organisierte Ausflug mit Besichtigung zur Elbphilharmonie. Foto: Achim Rösch



Workshop in Ravensburg 12.-13.05.2017

Zwei Tage spannendes und unterhaltsames Programm für die PIC Mitglieder. – Begrüßung und Studiovorstellung durch Andreas Becker – Hedler LED-Licht: Verwendung in Fotografie und Video mit Christian Plaum – Alt-Star der Werbefotografie: Dietmar Henneka, fotografische Arbeit der Vergangenheit – Vorführung und Erklärung der Tropfenfotografie mit Markus Reugels – Pius Bacher zeigt vielfälltige Möglichkeiten des Foba Combirohr-Systems – Alpa Kameras aus der Schweiz für die Architektur-, Landschafts- und Produktfotografie.

Gastgeber Andreas Becker begrüßt seine Kollegen und stellt das Studio in Ravensburg vor. Foto: Michael Müller

Björn Kühl führt, wie immer, souverän, charmant und fachkundig durch das Programm. Foto: Michael Müller

Vorstandsmitglied Roman Graggo betätigt sich mal wieder als Kameramann, um den PIC Workshop auch im Bewegtbild zu dokumentieren. Foto: Jennifer-Christin Wolf

Fotograf Christian Plaum zeigt in Theorie und Praxis die Besonderheiten der Hedler LED-Leuchten, die besonders gut für den kombinierten Einsatz im Foto- und Filmbereich geeignet sind. Foto: Michael Müller

Spannend und mitreißend referiert Dietmar Henneka über die Entwicklung der Werbefotografie seit den 70er Jahren. In seinem Vortrag stellt er Bildbeispiele aus der Werbung nebeneinander und macht klar, was unter starke, kreative Fotografie mit bleibender Ausssage fällt und was den Unterschied zu inhaltsloser Effekthascherei ausmacht. Foto: Michael Müller

Networking und Versorgung des leiblichen Wohls sind ein wichtiger Bestandteil jedes PIC Workshops. Foto: Michael Müller

Am Samstag Morgen lieferte Markus Reugels mit seinen unglaublichen Makrofotografien von Tropfen eine eindrucksvolle Vorführung und versetzte damit viele Teilnehmer Staunen. Foto: Michael Müller

Markus Reugels hat mit Hilfe vonausgeklügelter Steuersoftware, Magnetventilen und teils selbst konstruierten Düsen einen Aufbau entwickelt, der es ermöglicht kontrolliert und wiederholbar kleinste Tropfen beim Auftreffen auf beliebige Oberflächen gezielt abzulichten. Dabei entwickelt er ständig neue kreative Techniken, um mehrere Tropfen gleichzeitig oder zeitversetzt in wenigen Millisekunden Abstand aufeinander treffen zu lassen. Foto: Jennifer-Christin Wolf

Das Wetter spielte auch mit und bescherte den Teilnehmern sonnige Pausen. Foto: Michael Müller

Foba Combirohr-Systeme, auch die dritte Hand im Studio genannt, wurden mit ihren vielseitigen Möglichkeiten in der Praxis präsentiert von Fotograf Pius Bacher. Foto: Michael Müller

Grundelement ist ein schwarzes, reflexarmes Aluminiumrohr mit 25 mm Durchmesser und unterschiedlichen Baulängen, das an beiden Enden mit einer genormten Konusverschraubung aus Stahl versehen ist. Zahlreiche Verbindungelemente, Halterungen, Klammern und nützliche Ergänzungsteile aller Art lassen sich extrem flexibel miteinander kombinieren. Die hohe Stabilität und ausgereifte Fertigungsqualität machen das System äußerst verlässlich. Foto: Michael Müller

Der Produktname Alpa ist den meisten Fotografen geläufig und sie verbinden damit hochwertige Kameras aus der Schweiz. Was genau hinter der Philosophie dieses ausgeklügelten Kamerasystems steckt, erklärte Ralph Rosenbauer (Scientific Consultant). Foto: Michael Müller

Die Haptik der Kameras überzeugt jeden Profi und ein näherer Blick auf die Systeme ist lohnenswert.

Mit höchster handwerklicher Präzision fertigt Alpa ein auf das notwendigste reduzierte Gehäuse, das sowohl auf der Frontseite (Objektive) wie auch rückseitig (Digitalback, Filmkassette) einen Systemanschluß bietet, an dem sich nahezu alle professionellen Objektive und Aufnahmebacks sowie Ergänzungen adaptieren lassen. Foto: Michael Müller

Abschluß nahm dieser Workshop mit einer Zeitreise durch Ravensburg. Bei herrlichem Wetter führt die Schauspielerin Ana Schlägel als Türmerin durch die schöne, mittelalterliche Handelsstadt. Foto: Jennifer-Christin Wolf



Workshop in Düsseldorf 10.-11.03.2017

Der PIC Verband hat sich am Wochenende zu seinem ersten Workshop 2017 getroffen. Über 70 Mitglieder sind dafür nach Düsseldorf gereist. Im Studio Visual Pursuit von Michael Quack haben sich alle sehr wohl gefühlt. Das Programm, wie immer vielseitig und interessant: – Dr. Martina Mettner „Denkanstöße zur Zukunft des Fotografenberufes“ – Natalia Luzenko, „Vorstellung der neuen PIC-Stipendiaten“ – Markus Wäger, „Affinity Photo – eine echte Alternative zu Adobe Photoshop?“ – Lydia Dietsch, „Trendthema Cinemagraphs“ – Hardy Schwerger, „Praxiswissen Studioblitzgeräte – Abbrennzeiten minimieren“ – Uwe Nölke, „Location-Fotografie mit Systemblitzen“.

Sudiovorstellung und Begrüßung der Teilnehmer durch Michael Quack. Foto: Eckhart Matthaeus

"Gerade in den letzen stelle ich immer wieder fest, dass sich Fotografen in ihrer Selbstpräsentation und Kundenkommunikation selbst sabotieren", sagt Dr. Martina Mettner, Foto-Consultant und Autorin des Buches "Erfolg als Fotograf". Foto: Eckhart Matthaeus

In ihrem Impulsvortrag regte sie dazu an, im Berufsleben eingeprägte Handlungsmuster zu hinterfragen. "Ob wir zufrieden und erfolgreich sind, hängt nämich viel weniger von den Umständen ab, als von der eigenen Haltung, die wir den raschen äußeren Veränderungen gegenüber einnehmen", so das Statement von Dr. Martina Mettner. Foto: Eckhart Matthaeus

Wie immer - die gute Laune ist stets dabei. Foto: Eckhart Matthaeus

Zum achten Mal in Folge hat der PIC nun sein Förderprogramm für junge Fotografen und Existenzgründer ausgeschrieben. Natalia Luzenko präsentiert die Gewinner des "PIC Förderpreis - Selected 2017". Foto: Eckhart Matthaeus

Anika Maaß, eine der Gewinnerinnen des Förderpreis 2017 stellt ichr Arbeiten vor. Foto: Eckhart Matthaeus

Viel Freude und Begeisterung unter den Kollegen. Foto: Eckhart Matthaeus

Als ersten Vortrag am Samstag Morgen stellt Markus Wäger die Frage "Affinity Photo - eine echte Alternative zu Adobe Photoshop?" Der erfahrene Affinity-Anwender, Dozent und Buchautor erklärt den PIC Fotografen in wieweit man bei der Arbeit mit Affinity Photo auf gewohnte Routinen mit Photoshop zurück greifen kann. Foto: Eckhart Matthaeus

Die Software-Schmiede Serif hält mit Affinity Photo seit geraumer Zeit eine durchaus ernst zu nehmende Alternative zu Photoshop bereit. Und das obendrein zu einem äußerst günstigen Preis.2015 wurde die Software von Apple zur App des Jahres gekürt. Foto: Eckhart Matthaeus

Trendthema "Cinemagraphs". Lydia Dietsch, Mitgründerin der Agentur gallereplay, gibt eine Einführung in die Produktion von Cinemagraphs und zeigt wirtschaftliche Potentiale auf. Foto: Eckhart Matthaeus

Technisch gesehen, handelt es sich bei Cinemagraphs umd Standbilder, die partiell mit Bewegtbild kombiniert werden, und somit unweigerlich eine hohe Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen. Mit vielen Beispielen und Hintergrundwissen hat Lydia Dietsch die ungeteilte Aufmerksamkeit aller anwesenden PIC Fotografen auf ihr Thema gezogen. Foto: Eckhart Matthaeus

Pausengespräche, Leckeres zum Naschen und natürlich immer wieder Diskussion über mitgebrachte Bilder der Kollegen. Foto: Eckhart Matthaeus

Wer im People-, Mode- oder Action-Bereich täglich mit bewegten Objekten und Personen vor der Kamera zu tun hat, weiß wie entscheidend die Abbrenndauer eines Blitzes ist. Mit welcher Gerätekombination man in der Praxis tatsächlich die kürzesten Leuchtzeiten erzielt und wie sich die vorhandenen Mittel möglichst effektiv nutzen lassen, um auch schnelle Bewegungen knackscharf einzufrieren, erläutert der Diplom Fotoingenieur Hardy Schwerger. Foto: Eckhart Matthaeus

Studioblitzanlagen ermöglichen zweifelsohne größte Freiheiten in der Lichtführung und zur Verfügung stehenden Lichtreserven schaffen Potenzial für unterschiedlichste Aufgabensellungen. Andererseits finden immer häufiger Fotoproduktionen on Location statt. Uwe Nölke zeigt anhand vieler Bildbeispiele seine Technik und Arbeitsweise, die er inzwischen seit vielen Jahren erfolgreich einsetzt. Foto: Eckhart Matthaeus

Uwe Nölke: "Das konventionelle Studiolicht ist mir in der Anwendung, besonders wenn das Zeit-Budget beim Kunden sehr eng ausgelegt ist, oft zu schwer und zu träge. Hier setze ich schlankes Equipment auf der Basis von Nikon Systemblitzen mit viel Zubehör ein, um zeitsparend Locations interessant auszuleuchten und Akzentlicher zu setzen." Foto: Eckhart Matthaeus

Full House.... Foto: Eckhart Matthaeus



Workshop in Berlin 18.-19.11.2016

Der PIC Verband hatte zu seinem 3. Workshop in diesem Jahr eingeladen. Über 60 Mitglieder und einige Schnupperteilnehmer haben sich 2 Tage in Berlin zu einen interessanten Programm rund um Fotografie und Video getroffen und viele persönliche Erfahrungen ausgetauscht.

Björn Kühl vom PIC-Vorstand und Tino Pohlmann vom Heynstudio begrüßen die Teilnehmer und eröffnen den Workshop. Foto: Uwe Nölke

Roman Graggo vom PIC Vorstand sorgt wieder für den guten Ton. Foto: Uwe Nölke

Mit der Einführung des Abo-Modells durch Adobe CC, passieren keine großen 1–2jährigen Software Updates mehr. Die Neuigkeiten schleichen sich vielmehr in kleineren Häppchen in die Programme ein. Maike Jarsetz gibt einen Überblick der wichtigsten Neuerungen. Foto: Uwe Nölke

Photoshop-Experten im Gespräch - Maike Jarsetz und Uli Staiger. Foto: Uwe Nölke

Tobias Scherer: Professioneller Videoton. Neben essenziellen Grundlagen zum Thema „Digital Audio“ – wie etwa Mono und Stereo, die wichtigsten Audioformate, übliche Abtast- und Kompressionsraten – vermittelt der Tonmeister und Dozent Tobias Scherer grundsätzliches zu Mikrofon-Typen, Funkstrecken und den Synchronisations-Möglichkeiten von Bild und Ton. Darüber hinaus gibt er wertvolle Insider-Tipps für das professionelle Arbeiten „on location“. Mit einfachsten Hilfsmitteln lassen sich hier bereits verblüffende Qualitätssteigerungen erzielen. Foto: Uwe Nölke

Zufriedene Workshop-Teilnehmer, Bengt Lange und Oliver Giel. Foto: Uwe Nölke

Erfahrungsaustausch der Fotografen untereinander in den Pausen gehört immer wieder zu interessanten Highlights.

PIC Mitglied Roland Krieg gibt Einblicke in die Verlagsfotografie. Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet Roland Krieg unter anderem für Publikumszeitschriften und Special-Interest-Titel wie Landlust, diverse Garten- und Wohnmagazine sowie Bastelbücher. Wie diese Projekte im Detail aussehen, wo hier die speziellen Herausforderungen liegen und was ihn an diesen Aufgaben besonders reizt, erzählt er einem Praxis-Einblick mit amüsanten Einblicken aus seiner Anfgangszeit der Studiogründung. Foto: Uwe Nölke

Der zweite Workshop-Tag beginnt.... Foto: Uwe Nölke

Die BlackMagic Software DaVinci Resolve enthält bereits in der kostenlosen Basisversion absolut professionelle Werkzeuge für die Video Postproduction. Wie man diese gekonnt einsetzt, die Möglichkeiten dabei optimal nutzt und die Anfangshürde perfekt meistert, zeigt Florian Poschenrieder mit einer praxisnahen Einführung in das Programm. Foto: Uwe Nölke

Der zweite Hälfte des Vormittags ist dem digitalen Storytelling mit Michael Hauri von der 2470.media Agentur gewidmet. Hier im Gespräch mit Björn Kühl. Foto: Uwe Nölke

Michael Hauri: Storytelling für Corporate Communication und Werbung. Der Begriff „Content Marketing“ ist inzwischen in aller Munde. Was früher gemeinhin als „Corporate Publishing“ bezeichnet wurde, stellt heute völlig neue Anforderungen an crossmediale Inhalte und Erzählstrukturen. Michael Hauri, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Agentur 2470.media, ist ein wahrer Profi auf diesem Gebiet. Seine Leidenschaft für spannende Geschichten teilt er dabei mit einem eigenen Team aus Journalisten, Gestaltern und Multimedia-Spezialisten. Was macht eine gute Story aus? Wie erzählt man in bewegten Bildern? Welche Werkzeuge, bzw. Produktionsmethoden und Schritte werden hierbei eingesetzt? Michael Hauri zeigt, worauf es beim Storytelling ankommt. Foto: Uwe Nölke

PIC-Mitglied Bernd Radtke faszinierte die Workshop-Teilnehmer mit seiner Slideshow "Ultreïa". Ultreïa ist ein alter Pilgergruß auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und bedeutet so viel wie „Vorwärts! Weiter!“ In den letzten 3 Jahren war Bernd Radtke auf dem französischen Teil des Jakobsweges unterwegs. Zunächst weniger als Pilger sondern eher aus generellem Interesse an der Wallfahrts-Bewegung. Je mehr er sich jedoch mit dem Thema beschäftigte, desto mehr faszinierten ihn die Kontraste – im fotografischen, wie im übertragenen Sinne. Das Draußen unter freiem Himmel, das Drinnen beim Besuch der am Weg liegenden Pilgerkirchen; Außen den Elementen ausgesetzt und Innen den Emotionen. In seinen Bildern werden die erlebten Stimmungen und Augenblicke von unglaublicher Schönheit und Spiritualität für den Betrachter spürbar. Foto: Uwe Nölke

PIC Vorstandsmitglied Hermann Dörre spricht über Erfahrungen mit High-ISO-Range – Sony vs. Canon. Für seine freien Projekte und auf fotografischen Streifzügen nutzt Hermann Dörre verstärkt die aktuellen Profi-Werkzeuge Sony Alpha 7s und Canon 5 Ds. Im Available-Light-Bereich ist üppiges Licht oft Mangelware und nicht selten ist man dabei gezwungen, das volle ISO Potenzial seiner Kamera auszunutzen. Welcher Sensor dabei die Nase vorn hat und welche Kombination mit den aktuellen Bildstabilisatoren die besseren Ergebnisse liefert, verrät er in einem kurzen Vortrag. Foto: Uwe Nölke

Im letzten Vortrag des Workshops stellt Kai Arndt die Rauschreduzierung bei Videomaterial vor. Er spricht über seine Erfahrungen beim Entrauschen mit der Plugin-Software Neat Video. Foto: Uwe Nölke

Und immer wieder finden sich PIC Mitglieder am Rande des Workshops zusammen, um sich über ihre Bilder auszutauschen. Foto: Uwe Nölke



Workshop in München 10.-11.06.2016

PIC Workshop in Puchheim bei München vom 10.-11.06.2016 war mit einem vielseitigen Programm das zweite Highlight des Jahres 2016 für die PIC Mitglieder.
Jobo stellt das Lens True System vor, Stefan Steib blickt in die Zukunft der professionellen Fotografie, Elke Latinovic, Senior Photo Editor bei C3 Creative Code and Content GmbH erläutert worauf es bei der Arbeit für Redaktionen ankommt, die Firma Aixsponza gibt eine Einführung in Photogrammetrie. Kai Arndt zeigt Gadgets für Filme, Sebastian Deubelli spricht über rechtliche Aspekte bei CGI, Foto Dinkel zeigt Videoprodukte von Sony und Atoms.

PIC Workshop in Puchheim bei München am 10. und 11.06.2016. Kai Arndt begrüßt die Kollegen in seinem Studio. Foto: Uwe Nölke

Detlef Grosspietsch stellt das LensTRUE-System von Jobo vor. Dieses eröffnet Kleinbild-Fotografen auf mathematisch-physikalischem Weg Möglichkeiten der Bildgestaltung, die sonst nur von Fachkameras geboten werden. Foto: Uwe Nölke

Der Erfahrungsaustausch der Fotografen untereinander in den Pausen ist nicht minder interessant, wie die Vorträge. Foto: Uwe Nölke

Stefan Steib, der Querdenker im Interview mit Manfred Dilling. Workflows und Hardware professioneller Bildschaffender verschlanken sich mehr und mehr. Die Hybridisierung von Foto und Video schreitet unablässig voran und der 8K-Video-Standard steht bereits in den Startlöchern. Was wird sich für Profifotografen verändern? Der Visionär Stefan Steib, vielen bekannt durch seine erfolgreiche digit!-Kolumne „Steib geht steil“, nimmt Stellung zu aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der professionellen Fotografie und der Virtual Reality und gibt äußerst spannende Ausblicke auf Technologien und Tendenzen, die uns voraussichtlich in naher Zukunft erwarten werden. Foto: Uwe Nölke

Stefan Steib stieß auf größes Interesse bei den Teilnehmern und löste rege Diskussionen aus, hier mit Prof. Michael Jostmeier. Foto: Uwe Nölke

Elke Latinovic, Senior Photo Editor bei der Münchner Content-Marketing-Agentur C3 spricht über die Zusammenarbeit mit ihrer Bildredaktion und zeigt interessante Beispiele aus verschiedenen Kundenmagazinen. Foto: Uwe Nölke

Kai Arndt führt viele technische Hilfsmittel vor, die für die Produktion von Videofilmen einsetzt.

Mappensichtung für unserer Young Professionals. Sie erhielten von Elke Latinovic viele persönliche Ratschläge für die eigene Arbeit. Foto: Uwe Nölke

DSLM – digital single lens mirrorless – ist mittlerweile aufgrund konstruktionsbedingter Vorteile nicht nur bei Fotoamateuren beliebt. Im Speziellen haben die Alpha-Modelle von Sony bis heute auch zahlreiche Pro s überzeugt, die die neuen Werkzeuge erfolgreich für so manche Aufgabenstellung einsetzen. Florian Poschenrieder von der DINKEL GmbH & Co. KG erläutert in seinem Vortrag die Vor- und Nachteile dieses Kamera-Segments, stellt die aktuellen Produkte von Sony vor und zeigt auf, wie diese sich für den Video-Einsatz mit Rekordern des Herstellers Atomos in idealer Weise kombinieren lassen. Foto: Uwe Nölke

Detlef Grosspietsch und Teilnehmer im vertiefenden Gespräch und Vorführung des LensTRUE-System. Foto: Uwe Nölke

Stefan Steib theoretisiert nicht nur über die Technik, sondern vermittelt auch handfeste Tips und Tricks. Foto: Uwe Nölke

Die Münchner Agentur Aixsponza widmet sich mit Ihrem Team aus Spezialisten diverser Genres in beeindruckender Weise Bereichen wie Motion Graphics, 3D-Animation, Visual Effects und klassischem Grafikdesign. Neben einem exklusiven Einblick in ihre aktuellen Projekte erläutert Manuel Casasola Merkle, was sich hinter dem Begriff „3D-Photoscan“ verbirgt. Foto: Uwe Nölke

Immer wieder lösten die Referenten mit ihren Vorträgen spannende Diskussionen mit den Teilnehmern aus.

Sebastian Deubelli über rechtliche Aspekte des CGI. Der äußerst umfassende Bereich des Computer Generated Imagery (CGI) eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten in der Erzeugung von künstlichen Bildwelten. Der rechtliche Aspekt, der hierbei unweigerlich tangiert wird, wird von vielen jedoch oft noch vernachlässigt oder bewusst ignoriert. Wer ist beispielsweise der Urheber, wenn ein gerendertes Gebäude in ein Bildwerk einmontiert wird? Was ist zu beachten, wenn bei industriellen Darstellungen CAD- Daten aus der Produktentwicklung des Kunden übernommen werden? Was passiert, wenn ich als Bilddienstleister ein fertiges Rendering umarbeite? Foto: Uwe Nölke

Auch nach dem Vortrag gab es noch zahlreiche Fragen zur Rechtssicherheit von CGI-Bildern. Verbands-Justiziar Sebastian Deubelli ließ keine Antwort offen und gab Hilfestellungen für die Praxis. Foto: Uwe Nölke

Spannende Themen über zwei Tage beim PIC Workshop in Puchheim. Foto: Uwe Nölke



Workshop in Neuss 11.-12.03.2016

Abwechselungsreiche Bilder, aktuelle Technik und viel Insiderwissen gab es für die PIC-Mitglieder beim Workshop in Neuss. Pünktlich um 13.00 Uhr startete am 11. März der erste PIC Workshop 2016 mit einer gelungenen Mischung aus technischen Informationen und künstlerischen Beiträgen. Die Räumlichkeiten von DINAX in Düsseldorf-Neuss boten hierfür den perfekten Rahmen.

PIC-Vorsitzender und zugleich Gastgeber Peter Hytrek eröffnet den ersten PIC-Workshop des Jahres 2016. Foto: Uwe Nölke

Der PIC Verband - eine Fotografengemeinschaft, die durch langjähriges gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung geprägt ist. Foto: Uwe Nölke

Wolfgang Zurborn begann mit der Vorstellung seines Projektes „Catch“. Die gezeigten Bilder sind Beispiele seiner Fotografischen Projekte 1981-2015. Der Fotokünstler sieht seine Art der Fotografie als Reaktion auf die komplexe Welt, seine Aufnahmen sind weder geplant noch inszeniert. Foto: Uwe Nölke

100 Megapixel – Auflösung ohne Ende! In dem zweiten Beitrag präsentierten Gerald Schnittger und Stefan Pohlmann das neue XF-Kamerasystem von Phase One. Hier wurde eine komplett neue, solide Mittelformatkamera konstruiert, die hohe Flexibilität und Zukunftssicherheit verspricht. Updates sind per CFKarte möglich, ein Profoto Funkauslöser ist integriert und der aufsetzbare Lichtschachtsucher kommt der traditionellen Arbeitsweise sehr entgegen. Um Verwacklungsprobleme beim Einsatz des 100 MP-Rückteiles zu elimieren ermittelt ein eingebauter Seismograph mögliche Systemvibrationen, das neue Autofocussystem und die intuitiv bedienbaren Touchdisplays sind weitere Vorzüge des Systemes. Foto: Uwe Nölke

Über seine ersten praktischen Erfahrungen mit der neuen PhaseOne-Technik berichtete Bernd Radkte, den die Bedienung, der neue honeybee-Autofocus, vor allem aber die 16 Blenden Dynamikumfang der erzeugten RAW-Dateien begeistert. Eine Aufnahme, in einem dunklen Kellergewölbe gemacht, bei der einzelne Bereiche anschliessend kräftig angehoben wurden, zeigte, was dies in der Praxis ermöglicht. Foto: Uwe Nölke

Großer Detailreichtum und Dynamikumfang des 100 Megapixel Backs werden in diesem Large Format Print gut sichtbar. Foto: Uwe Nölke

Was die Auflösung betrifft wird der Abstand von Kleinbildsystemen zu Phase One, Hasselblad & Co. immer geringer. Mit der Canon 5 DS (R) hatte Guido Krebs eines der gemeinten kleineren Gehäuse mitgebracht. Dass bei der Auflösung das Problem der Verwacklungsunschärfe steigt, erklärt sich von selbst. Daher kommt hier auch eine federlose rein motorisch betriebene Spiegelauslösung zum Einsatz. Unabhängig davon sollte bei Freihandaufnahmen eine Stufe kürzer als bei 20 MP Sensoren belichtet werden oder 3 Stufen kürzer als die Regel aus Filmzeiten 1/Brennweite besagt. Foto: Uwe Nölke

Gespräche, Fachdiskussionen und Erfahrungsaustausch sind die Essenz jedes Workshops beim PIC Verband. Foto: Uwe Nölke

Fotografische Technik und Gespräche über Bilder stehen immer in einem gutem Mix und im Mittelpunkt der PIC Workshops. Foto: Uwe Nölke

PIC-Förderpreis 2016 – Vorstellung der Gewinner. Sponsoren wie Bacht, Epson, Hasselblad, Hensel, Phase One und Novoflex ist es zu verdanken, dass der PIC jedes Jahr Stipendien vergeben kann. Die „selected 6“ des Förderpreises 2016 stellen sich vor: v.l.n.r.: Christine Charlotte Iwaniuk, Sarah Julia Acker, Natalia Luzenko (PIC Vorstandsmitglied), Michael Geßner, Elisabeth Eichler, Matthias Döring. Foto: Uwe Nölke

Natalia Luzenko und Stefan Bausewein haben 2013 und 2015 in Kirgisistan an dem Kunstfestival „Sterne der Seidenstraße“ teilgenommen, das vom örtlichen Lion‘s Club initiiert wurde. Die Dokumentation der Fotoausstellung und die Hintergrundinformationen dazu waren äußerst spannend. Eindrucksvolle Bilder des Nomadenvolkes der Kirgisen sowie überraschende Erkenntnisse, was man aus Containern alles bauen kann, weckten gekonnt das Interesse der Anwesenden. Foto: Uwe Nölke

Daten sicher speichern. Danach ging es wieder um technischen Fragen. Fotografen produzieren im digitalen Zeitalter Unmengen an Daten und diese wollen gespeichert, verwaltet und gesichert sein. Vorab eine kurze Begriffserklärung: das am Samstag oft erwähnte RAID ist eine Kombination mehrerer Festplatten, die wie eine einzige angesprochen werden. Was Platzmangel ist, das weiss man ja spätestens nach dem dritten großen Auftrag und auf 5 Platten ist eben mehr Platz als auf einer. Die PIC-Kollegen Kai Dölzer, Uwe Nölke und Björn Kühn zeigten verschiedene Ansätze, wie man mit der Kombination vorgenannter Techniken für einen stabilen Datenbestand sorgen kann. Foto: Uwe Nölke

Rüdiger Schaar, ein neues Gesicht im PIC, referierte danach flüssig zu dem eigentlich trockenen Thema „Fotografen und Steuer“. Neben detaillierten Informationen zur Gewerbesteuer, der Künstlersozialkasse und der Frage der „künstlerischen Tätigkeit von Fotografen“ stand auch das Thema IHK und Handwerkskammer auf der Agenda. In der Erinnerung der Teilnehmer blieben aber vor allem seine Aussagen zu „dem richtigen Mehrwertsteuersatz“. Foto: Uwe Nölke

Filmen im Miniformat. Uwe Nölke zeigte anschliessend, was entsteht, wenn neue fotografische Geräte gekonnt eingesetzt werden. Sein Recrutingfilm, teilweise mit einer Glidecam DJI Osmo gefilmt, zeigte was diese Kamera zu leisten vermag. Das 4K Filmformat ermöglicht auch nachträglich noch Ausschnittskorrekturen, der Bildwinkel des 24mm Fixfocusobjektives erfasst Filmszenen auch bei beengten Raumverhältnissen und das „live on stage“ gemachte „Kurzvideo des Workshops“ zeigt eindrücklich, wie einfach der Umgang mit der mit einem Preis von deutlich unter 800 € durchaus preiswerten Lösung ist. Wer bereits im Besitz einer GoPro ist, für den sind die Funktionen auch mit dem Zusatz einer G3 Gimbal für gut 200 € ebenso realisierbar. Foto: Uwe Nölke

Das Projekt MUT von Lutz Tölle versucht Menschen anzuspornen, selbst Mut zu zeigen, sich einzumischen, die Welt mitzugestalten, eigene Ideen umzusetzen. Begonnen hat es mit dem Kauf von drei zweimeterhohen Metallbuchtaben M–U–T, die in den Fotos auftauchen, auf den Menschen zeigen, was für sie „Mut zeigen“ bedeutet. Daraus wurde ein wirklich eindrucksvolles Buch, in dem neben dem Foto jeweils ein Text des fotografierten Menschen steht, der beschreibt, was er unter Mut versteht. Foto: Uwe Nölke

Während des gesamten Workshops saßen die Fotografen umgeben von unzähligen Großformatdruckern, die DINAX täglich mit Druckaufträgen füttert. Auch hier gibt es Neuerungen, was lag also näher, als einige Informationen hierzu, die Peter Hytrek gerne gab. Während der P800 als Nachfolger des 3800 Pro für Einzelkämpfer die erste Wahl sein dürfte, waren Details, die alle Druckergrößen betreffen, wie die längere Haltbarkeit der Ausdrucke durch die neue Gelbtinte, für alle Fotografen von Interesse. Der erweiterte Farbraum der 44“- und 64“-Drucker, deren verringerter Bronzing-Effekt und die erhöhte Druckgeschwindigkeit einiger Modelle sind Fakten, die im täglichen Produktionseinsatz eine große Rolle spielen. Foto: Uwe Nölke