PIC Academy

Workshopberichte

Seit seiner Gründung im Jahre 1997 führt der PIC Verband regelmäßig interessante Fortbildungs-Workshops für seine Mitglieder durch. In den ersten Jahren standen Themen der gerade einsetzenden Digitalisierung der Fotografie stark im Vordergrund. Heute ist das Themenspektrum weiter aufgefächert und umfaßt annähernd alle Bereiche der Fotografie und Video-Produktion, die aktuell oder für die Zukunft relevant sind.


Workshop in Puchheim 07.-08.09.2018

Für den 3. Workshop 2018 trafen sich die PIC-Mitglieder im Studio von Kai Arndt in Puchheim bei München. Das Programm war diesmal äußerst vielfältig: Bildertrends Westend61, Foto- und Filmbusiness Gero Breloer, Praxisvergleich dreier Gimbals, Novoflex Einstellschlitten, Erfahrungen mit der DSGVO, MTF Beurteilung für Objektive sowie Composing-Erstellungen in Photoshop.

Für das vielfältige Programm waren wieder sehr viel PIC-Mitglieder zusammengekommen. Vorstand Peter Hytrek begrüßt die Teilnehmer und stellt die zahlreichen Schnupperteilnehmer vor. Foto: Bernd Radtke

Kai Arndt setzte mit seinem modernen Studio genau den richtigen Rahmen für das Treffen der PIC-Mitglieder. Foto: Bernd Radtke

Angela Grötsch von der Münchener Bildagentur Westend61 gab einen Überblick über die aktuell gefragten Bildthemen und zeigte die erwarteten Trends in der Bildernachfrage auf. Westend61 ist spezialisiert auf werbetaugliche Lifesstyle-Fotografie. Foto: Bernd Radtke

Gero Breloer erläutert, wie er sein Foto- und Filmbusiness aufgestellt hat, was seine Dienstleistung ausmacht und wie er Zusatzgeschäft oder zusätzliche Dienstleistung beim Kunden erfolgreich generiert. Gero Breloer hat mehr als 25 Jahre Berufserfahrung. Er fotografiert und filmt Menschen, Emotionen und Aktionen in den Bereichen Marketing, PR, Event und Werbung. Foto: Bernd Radtke

Die PIC-Workshops bieten immer ausreichend Gelegenheiten sich mit den Kollegen über die eigenen Arbeiten auszutauschen und Feedback einzuholen. Foto: Bernd Radtke

Die PIC-Mitglieder Kai Arndt, Gero Breloer, Jürgen Wisckow und Peter Hytrek gaben Praxisberichte ihrer Gimbal-Erfahrungen mit unterschiedlichen Systemen. Es wurde mit kurzen Filmbeispielen und praktischen Vorführung die Vor- und Nachteile mit den Gimbaln Osmo Kamera Handheld, Crane 2, Ronin S und Osmo Mobile 2 vorgeführt. Foto: Bernd Radtke

Fotografen tauschen sich in den Pausen immer wieder gerne über ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Kamerasystemen aus. Foto: Bernd Radtke

Besonders interessant für Produktfotografen unter den Mitgliedern war die Vorstellung des neuen Novoflex Einstellschlitten durch Andreas Marx. In unterschiedlichen Konfigurationen lassen sich damit sowohl Produktaufnahmen als auch Makro und Extrem-Makro Aufnahmen mit Focus-Stacking damit hervorragend realisieren. Foto: Bernd Radtke

4 Monate nach Inkrafttreten der DSGVO. Rechtsanwalt Sebastian Deubelli gibt einen aktuellen Überblick. Zum 25.05.2018 trat die Datenschutzgrundverordnung in Kraft und schon im Vorfeld wurden wilde Gerüchte über den Niedergang von Fotografie und Filmerei in die Welt gesetzt. Vom Aussterben von Pressefreiheit und Street Photography war die Rede. Der Vortrag wurden die Auswirkungen auf die Praxis gezeigt, die im Gegensatz zu den oben genannten auch wirklich eingetreten sind und wie man im Fotografenalltag auch unaufgeregt mit dem Thema DSGVO umgehen kann. Foto: Bernd Radtke

Das Vortragsprogramm am Samstag startete sehr technisch. Peter Drechsler erläutert wie man MTF-Kurven (Modulationstransferfunktion) von Objektiven liest und interpretiert. Die MTF-Kurven werden teilweise auch als „Kontrastübertragungsfunktion“ bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt schon recht bildlich, worum es geht: Die MTF-Kurven findet sich z.B. in Datenblättern von Objektiven und dienen der objektiven Beurteilung der Abbildungsleistung eines optischen Systems. Foto: Bernd Radtke

Auch am zweiten Tag gab es in den Pausen immer noch einen intensiven Austausch unter den Kollegen über die Gimbal-Erfahrungen. Foto: Bernd Radtke

Der größte Teil des Samstag war Photoshop gewidmet. Im ersten Themenschwerpunkte erläuterte Uli Staiger wie man mit Ebenenmodis Licht setzen, bzw. kreieren kann. Dabei zeigt er, wie man durch Verwendung verschiedener Verrechnungsmodi sehr effektvoll Licht erzeugen kann. So entsteht unter anderem eine Dämmerungsszene aus einer Tageslichtaufnahme und ein wahrlich bombastisches Motiv, das ohne den gezielten Einsatz passender Verrechnungsmodi so nicht denkbar wäre. Foto: Bernd Radtke

Die ständig wachsende Familie der Adobe-Programme dient als zweiter Themenschwerpunkt: Uli Staiger zeigte, wie man mit Hilfe von Adobe Fuse 3D Character erzeugt und diese genau so in Szene setzt wie das Motiv das verlangt. Auch wer keine 3D-Erfahrung mitbringt, wird seinen Spaß an Fuse haben und gerne nutzen. Foto: Bernd Radtke

Auch nach Abschluß des offiziellen Vortragprogramms gab es immer noch viel Bedarf an regem Austausch unter den Fotografen. Was nicht zuletzt an den vielen neuen Eindrücken und Inspirationen der abwechslungsreichen Themen dieses Workshops lag. Foto: Bernd Radtke



Workshop in Iserlohn 08.-09.06.2018

Workshop Nummer 2 für 2018 fand in dem beindruckenden und sehr großem Studio von Lutz Tölle in Iserlohn statt. Thematisch hatte es auch wieder mit aktueller Fototechnik zu tun, aber in einem viel größeren Umfang stand diesmal das Bild und Bildkompetenz im Vordergrund. Wobei heutzutage digitale Bilder nicht immer zwingend in einer Fotokamera entstehen müßen.

Einer der Highlights des Workshops. Die Teilnehmer versammeln sich staunend um das historische Bildmaterial in Originalprints, dass Michael Ebert DGPh, nach seinem Vortrag über die Hintergründes des "Napalm-Mädchens" ausgelegte. Foto :Uwe Nölke

Lutz Tölle begrüßt die Teilnehmer, stellt sein Studio und Mitarbeiter vor. Er und sein Team sind seit 1990 immer in Bewegung. Offen für innovative Techniken und aktuelle Trends in den Bereichen: Fotografie, Film und virtuellen Welten. In diesem Sinne stand seine Präsentation unter Motto "Motivation durch neue Technologien und die Lust am Experiment". Foto: Bernd Radtke

Guido Möller aus der Wacom Creativ Business Unit stellt die neuesten technologischen Features und Produkte im Hinblick auf Photoshop und 3D-Anwendungen vor. Foto: Bernd Radtke

Die Gelegenheiten die Produkte auszuprobieren wurde von vielen Teilnehmern ausgiebig genutzt. Foto: Bernd Radtke

Sportfotografie mit Mittelformat. Robert Hoernig ist Fotograf aus Dortmund. Er hat für großartige Marken-Kampagnen fotografiert und dabei sehr viele internationale Sportgrößen abgelichtet. Er führte die Teilnehmer in seine Welt der Fotografie und zeigte im zweiten Teil seiner Präsentation beeindruckende Fotostrecken, die als freie Arbeiten mit hohem sozialem Engagement entstanden sind. Foto: Bernd Radtke

Eine Einführung in Cinema 4D gab Arndt Graf von Koenigsmarck, Maxxon Lead Instructor. Cinema 4D ist die perfekte Wahl für alle 3D Artists, die sich ein leicht zu lernendes und trotzdem extrem leistungsfähiges Produkt wünschen. Egal ob Einsteiger oder Power-User, Cinema 4D bietet für jeden Kenntnisstand und Anwendungsbereich die richtige Tiefe, um in kurzer Zeit zu beeindruckenden Ergebnissen zu kommen. Mit seiner schon sprichwörtlichen Zuverlässigkeit ist Cinema 4D zudem der perfekte Partner für den anspruchsvollen und schnelllebigen 3D Produktionsalltag. Foto: Bernd Radtke

Lutz Tölle (2.v.l.) mußte den interessierten PIC-Kollegen immer wieder die Besonderheiten seines großen Studios erläutern. Foto: Bernd Radtke

Observe – Straßenfotografie heute. Michael May aus Iserlohn zeigt Streetfotografie vom Feinsten. Er ist Gründungsmitglied des „Observe Collective“ und hat ein sehr erfolgreiches Streetfotografiefestival in Iserlohn ausgerichtet. Er zeigte ausgewählte Bilder aus seiner Arbeit und seiner internationalen Kollegen. Vielfach zum Schmunzeln, auch mal etwas absurd. Es war ein echt kurzweiliger Augenschmaus. Foto: Bernd Radtke

Nach einem Tag mit vielen neuen Eindrücken freuen sich die PIC-Kollegen auf ein unterhaltsames Artdinner in der Städtischen Galerie Iserlohn. Foto: Bernd Radtke

Artdinner – Gemeinsames Abendessen in der Städtischen Galerie Iserlohn in mitten der Ausstellung „Jenseits des Dokumentarischen". In der Ausstellung ist eine Gegenüberstellung von 6 chinesischen und 6 deutschen Fotografen zu sehen. Es werden die mannigfaltigen Möglichkeiten der Fotografie ausgelotet und sogar erweitert. Ob figurativ oder abstrakt, ob analog oder digital, ob mit oder ohne Verwendung einer Kamera entstanden. Rainer Danne, Kunsthistoriker und Leiter der Städtischen Galerie stellte die Galerie und das Projekt vor. Foto: Bernd Radtke

Prof. Dr. Christoph Scholz von der Hochschule Darmstadt Fachbereich Gestaltung Industrie-Design & Kommunikations-Design wurde den ganzen Abend nicht müde die Bilder zu erläutern und die Geschichten dahinter zu erzählen. Foto: Bernd Radtke

„NEIN, ES IST NICHT DAVE (BURNETT)!“ DIE WAHRHEIT ÜBER EIN FOTO, DAS JEDER KENNT.“ Michael Ebert DGPh nimmt in seinem Vortrag ein Foto in den Focus, das im Juni 1972 um die Welt ging, und unser Bild vom Vietnamkrieg, ja von allen Kriegen veränderte: Das „Napalm-Mädchen“ von Nick Ut. Seither steht dieses Pressefoto stellvertretend für die Greuel, unter denen besonders die Zivilbevölkerung in den modernen asymmetrischen Kriegen leidet. In den über 40 Jahren seit der Entstehung des Bildes war es Thema von unzähligen Publikationen. Doch wie so oft bei ikonischen Bildern sind auch über das Napalm-Mädchen jede Menge historische Ungenauigkeiten und Falschinformationen in Umlauf, die mit stoischer Ignoranz wiederholt werden. Damit wurde die Wirkungsgeschichte und Rezeption des Bildes nachhaltig verändert. Foto: Bernd Radtke

Michael Ebert DGPh hatte ergänzend, aus seinen Recherchen, viel historisches Bildmaterial und Belege zu zeigen. Was von den Teilnehmern mit großem Interesse aufgenommen wurde. Foto: Bernd Radtke

...und typisch für den PIC - immer wieder das Gespräch über Bilder. Foto: Bernd Radtke

Günther Bayerl, PIC Mitglied, stellt sein Buchprojekt UNESCO Welterbe in Deutschland vor. Er hat Deutschlands lebendige Vergangenheit fotografiert. In seinem Vortrag beschreibt er, wie es zu dem Buchprojekt kam, wie er es umgesetzt hat und wie das Feedback u.a. auf Instagram war. Er hat von interessanten Erlebnissen berichtet mit einige Anekdoten zu seinen Bildern seine Präsentation abgerundet. Foto: Bernd Radtke

Viele PIC-Kollegen habe es sich nicht nehmen lassen von Günther Bayerl ein handsigniertes Exemplar zu erwerben. Foto: Bernd Radtke

360° Fotografie und Film mit Hensel. Ob Blitz- oder Dauerlicht, von groß bis klein. Norbert Lanzloth von Hensel stellt die technischen Features vor und zeigt live, wie es funktioniert. Vom kleinen Turntable über das XY Imager System bis hin zur 360 Grad Autofotografie. Das Portfolio lässt keine Wünsche offen. Foto: Bernd Radtke

Zum Abschluß ein Gruppenbild mit glücklichen Teilnehmern und..... Foto: Bernd Radtke

....zu guter letzt und zum Abschluß ein traditionelles Iserlohner Gericht - Currywurst und Weißbrot. Foto: Bernd Radtke



Workshop in München 09.-10.03.2018

Der erste Workshop für 2018 fand bei bei Linhof in München statt. In wunderschönen historischen Räumen wurde über modernste Fototechnik, Bilder und Finanzstrategien für Fotografen berichtet und umfassend diskutiert.

Vielen Dank an Barbara Wolff für dieses tolle Gruppenfoto der Workshop-Teilnehmer bei Linhof in München.

Gastgeber Uwe Biel von Linhof führt durch die spannende Geschichte und technische Entwicklung der Firma Linhof. Eine interessante Zeitreise in historischen Räumen. Foto: Markus Schmuck

Die beiden PIC-Mitglieder Katrin Vogt und Kilian Zagel stellen Ihr erfolgreiches Projekt Fotocaravan vor und zeigten die gesamte Geschichte von der Idee bis zur Fertigstellung ihres historischen Caravans. Während des gesamten Workshops gibt es die Möglichkeit sich im Fotocaravan fotografisch selbst auszuprobieren. Was natürlich ausgiebig genutzt wurde... Foto: Markus Schmuck

...der Fotocaravan erfreute sich während des gesamten Workshops größter Beliebtheit. Foto: automatische Selfies

Robert Brembeck, Fotograf aus München, berichtet im PIC-Workshop über seine Portraitarbeiten. Ungewöhnlich, authentisch und intim, gleichzeitig nüchtern und auf den Punkt. Portrait zwischen Kunst und Auftrag. Robert gibt Einblicke von der Idee über die Entstehung bis zur Vollendung seiner Fotografie. Foto: Markus Schmuck

Die Fotos von Robert Brembeck beeindruckten die PIC-Mitglieder sehr und seine Art vorzutragen hatte darüberhinaus auch noch hohen Unterhaltungswert. Foto: Markus Schmuck

Der Raum mit dem Linhof-Museum bot die ideale Möglichkeit für ruhige Gespräche im kleinen Rahmen. v.l.n.r. Prof. Michael Jostmeier und Björn Kühl im Gespräch mit Barbara Wolff. Foto: Markus Schmuck

Vorstandsmitglied Natalia Luzenko stellt die Gewinner des PIC-Förderpreis SELECTED 2018 vor, die jetzt ein Jahr lang alle Vorteile des PIC genießen dürfen. v.l.n.r.: Pia Hertel, Maria Bayer, Julian Schievelkamp, Natalia Luzenko, Doro Zinn, Hengame Hosseini, Sebastian Kruthoffer, Selda Koe Foto: Markus Schmuck

Unser langjähriges PIC-Mitglied, Kai Arndt aus München, gibt uns einen kurzen Einblick in seine Arbeit mit Final Cut Pro X für einen einminütigen Film für Baudokumentation. Er beschreibt seinen gut organisierten Workflow: Import – Schnitt – Optimierung – Ton – Ausgabe "und fertig ist der einminütige Film". Foto: Markus Schmuck

Technik, die begeistert. Die Linhof Technika. Foto: Markus Schmuck

"Steib geht steil". Stefan Steib, bekannt für seine weit in die Zukunft reichenden Trendhypothesen und Autor der digit!, wird von Hermann Dörre zu zukünftigen Trends in der Fotobranche interviewt. Inspirierend und überraschend. Ein toller Abschluß für den ersten Tag des PIC-Workshops. Foto: Markus Schmuck

Der 2. Tag des PIC-Workshop beginnt mit Michael Serve. Er informiert über sinnvolle Rücklagenbildung für Selbständige. Getreu nach dem Motto: „Spare in der Zeit, so hast du in der Not.“ Das alte Sprichwort liest sich so leicht und ist praktisch doch schwer umzusetzen. Dem Verbraucher werden in diesem Zuge oft Finanzprodukte angeboten, die vordergründig rentabel, vielfach jedoch einfach zu intransparent sind, um sie tatsächlich zu durchschauen. Wie bildet man im Unternehmensalltag also sinnvoll kurzfristig verfügbare Rücklagen für schwächere Wirtschaftszyklen? Welche Wege im Bezug auf eine langfristige Altersabsicherung haben die größte Chance auf einen nachhaltigen Erfolg? Und wie schaffe ich dabei den Spagat, das Hier und Jetzt nicht zu vernachlässigen? Foto: Markus Schmuck

...und in der Kaffee-Pause hat Barbara Wolff schnell die Gelegenheit genutzt, um ein Gruppenbild der Workshop-Teilnehmer fürs Familienalbum aufzunehmen. Foto links: Uwe Nölke, Foto rechts: Markus Schmuck

Der zweite Vortrag des zweiten Tages im PIC-Workshop wird wieder technischer. Die neuen TS-E Objektive von Canon Deutschland stehen im Fokus. Michael Rogosch von Canon stellt die neuen Objektive vor. PIC-Mitglied Karsten Pfeifer berichtet anschließend von seinen Erfahrungen aus der Praxis. In den Pausen können die PIC-Mitglieder die Objektive ausprobieren. Foto oben: Markus Schmuck, Foto unten : Uwe Nölke

PIC-Mitglied Björn Kühl: Fotografie im Zeichen Henry Fords. Für die meisten Kollegen ist jedes Bildwerk das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Objekt, die Folge aus einem detaillierten Agentur-Briefing oder das Produkt einer ausgeklügelten Konzeption. Was tun also, wenn der Kunde mit extrem hohen Stückzahlen droht und in erster Linie geringste Fertigungstoleranzen, enge Timings und ausgereizte Effizienz gefragt sind? Welchen Herausforderungen man sich bei dieser Art von Jobs gegenüber sieht und wie man auch vor einer vierstelligen Anzahl an Fotomustern nicht einknickt, verrät Björn Kühl am Beispiel einer E-Commerce-Produktion. Foto: Markus Schmuck

Freies Fotoprojekt PIC-Mitglied Rolf Nachbar: Fränkische Unterwelten – auf den Spuren des Silvaners Oberirdisch prägt der Weinbau die fränkisch Landschaft. Was jedoch unterirdisch nach der Ernte geschieht, entzieht sich den Augen der Meisten. Über ein Jahr besuchte Rolf Nachbar Weingüter in Franken und ließ sich von der Mystik der Keller und Gänge verzaubern. Dabei entstanden malerische Aufnahmen mit stark erzählerischen Charakter in einer Art wie Weinkeller bisher nicht gezeigt wurden. Um die gewünschte Bildwirkung zu erzielen, entwickelte Rolf Nachbar eine spezielle Aufnahmetechnik, basierend auf der Trennung von Kontrast und Farbe. Neben der Projektvorstellung und Präsentation des daraus entstandenen Bildkalenders spricht Rolf Nachbar über die Faszination und die wirtschaftlichen Chancen die durch gezieltes freies Arbeiten entstehen. Foto oben: Markus Schmuck, Fotos unten: Uwe Nölke

Letzter Programmpunkt des vielfältigen und super interessanten PIC-Workshop in München: PIC-Vorstand Peter Hytrek berichtet über seine Erfahrungen mit TrackX, Plug In von Mocha für Final Cut Pro X. Foto: Uwe Nölke

Stellvertretender Vorstand Sebastian Deubelli hat mal wieder sehr unterhaltsam durchs Programm geführt und verabschiedet die Teilnehmer nach zwei intensiven Workshoptagen. Foto: Markus Schmuck



Workshop in Meerbusch 17.-18.11.2017

Der vierte Workshop für 2017 fand im Industrial Solutions Center unseres langjährigen Industriepartners EPSON Deutschland GmbH statt. Thematisch wurde wieder ein vielfältiges Programm geboten.
Perspektiven eines erfolgreichen Instagramers – Industriefotografie mit FUJIFILM Kameras – Ein Daily Fotoprojekt mit der FUJIFILM Instax – Apps zur Planung von Outdoor-Shootings – Bilderverwendung in sozialen Netzwerken – Vertriebsstrategien für Fotografen – Die Werbefotografie schafft sich ab? – Der Aktfotofix-Automat – Film AGBs im Praxiseinsatz.

Bilder, Bilder, Bilder... Die Teilnehmer diskutieren über die Polaroids aus dem Aktfotofix-Automaten. Foto: Ralf Wilschewski

Andreas Stephan vom Gastgeber EPSON präsentiert einen Einblick in die neuen Fogra Standards, erklärt die Notwendigkeiten dieser Normen und zeigt Vor- und Nachteile für Fotografie und Werbung auf. Foto: Michael Jordan

...und natürlich wurde die Theorie mit handfesten Bildvergleichen untermauert und somit für jeden schnell visuell begreifbar. Foto: Michael Jordan

Sebastian Spasic, Fotograf aus Delbrück, berichtet in seinem Vortrag anhand vieler Bildbeispiele über seinen fotografischen Werdegang und den Einfluss, den Social Media, insbesondere Instagram, auf sein Geschäftsmodell und seinen Erfolg hat. Er zeigt Kampagnen-Beispiele, die auf Instagram veröffentlicht wurden und geht konkret auf die Kommunikation und Abwicklung mit Agenturen und Auftraggebern ein. Foto: Ralf Wilschewski

Christian Ahrens, Fotograf aus Köln, auf Industriefotografie spezialisiert. Früher hat er mit Canon fotografiert und heute ausschließlich mit FUJIFILM-Kameras. Er berichtet über seine Erfahrungen und die Auswirkungen auf seine Arbeitsweise durch den Kamerawechsel. Dazu zeigte er natürlich viele Bildbeispiele früherer und heutige Arbeiten... Foto: Michael Jordan

...und er berichtet, wie sich seine Arbeitsweise und Bildgestaltung verändert hat, insbesondere auch mit der Verwendung von Systemblitzen. Foto: Michael Jordan

Marco Zaffarano von FUJIFILM aus Kleve gab eine kurze Produktvorstellung und ermöglicht den Teilnehmern ein haptisches Erlebnis der FUJIFILM-Kameras. Foto: Achim Rösch

Technik, die begeistert. Fotografen und Kameras... Foto: Ralf Wilschewski

Fotograf und Blogger Ben Hammer hat sich 2016 zum ersten mal an sein ganz eigenes Daily-Fotoprojekt gewagt und das Schaltjahr in genau 366 FUJIFILM Instax mit seiner Instax Wide 300 festgehalten. Was die wirklichen Herausfoderungen eines 366-Tage Projektes sind, erzählte er in seinem Vortrag. Foto: Michael Jordan

Die präsentierten Themen lösten natürlich auch immer wieder kontroverse Diskussionen unter den Teilnehmern aus und führten zu interessantem Erfahrungsaustausch. Foto: Ralf Wilschewski

Niklas Möller aus Aachen zeigt, welche Apps er als Fotograf einsetzt, um die richtigen Locations zu finden und die optimale Produktionszeit im voraus festzulegen. Planung ist alles und erfolgsversprechend. Foto: Michael Jordan

Bidlverwendung in sozialen Netzwerken. Rechtsanwalt Sebastian Deubelli erläutert aus juristischer Sicht, was im Zusammenhang mit Embedding, Framing, Like-Buttons und den dazugehörigen Nutzungsrechten zu beachten ist. Foto: Ralf Wilschewski

...und wie immer, präsentiert er diese trockene Materie in seiner bekannten unterhaltsamen Art und Weise. Foto: Ralf Wilschewski

In den Räumen von EPSON war dann auch Gelegenheit zur kritischen Betrachtung der Qualität von Großdrucken, die von den Teilnehmern mitgebrachten Dateien direkt erstellt wurden. Foto: Ralf Wilschewski

Fotograf Jan Kocovski aus Dreieich berichtet in seinem Vortrag über seine ganz eigene Sicht der aktuellen Situation unter Werbefotografen und darüber, wie man auch in "schwereren Zeiten" erfolgreich ein Studio betreibt. Foto: Ralf Wilschewski

Vertrieb ist bei Kreativen oft nicht jedermans Sache. Thomas Kießling aus Groß-Zimmern erzählt aus eigener Erfahrung was zu beachten ist, wo die Hürden und Herausforderungen, aber auch der Erfolgchancen liegen. Foto: Ralf Wilschewski

Der Aktfotofix-Automat. Ali Altin und Jochen Goerlach haben die Aktfotografie zurückgebracht in die Kunstakademie. Sie sind mit ihrer mobilen Fotokabine aufgebrochen und durch die Clubs und Szenen der Republik gereist. Was sie dabei erlebt haben zeigen sie in Bildern und erzählen die eine oder andere Anekdote dazu. Foto: Ralf Wilschewski

Roman Graggo aus Neutraubling spricht über seine Erfahrungen mit speziellen AGBs für Video-Produktionen und kann den Zuhörern viele Tipps geben. Foto: Ralf Wilschewski

Wohlfühlen und offene Kommunikation, die Essentials des PIC Verband. Fotos: Ralf Wilschewski



Workshop in Hamburg 29.-30.09.2017

Der dritte Workshop in diesem Jahr fand im hohen Norden im Studio von Bengt Lange in Hamburg statt. Gute Laune und das Bedürfnis zum regen Austausch war mal wieder die prägende Stimmung unter den Kollegen des PIC Verband.

Gastgeber Beng Lange begrüßt seine Kollegen im Studio und stellt ein paar seiner aktuellen Arbeiten vor. Foto: Achim Rösch

Der Freitag startet mit einem Vortrag von Roman Härer, Gründer und Geschäftsführer der Bildagentur plainpicture in Hamburg. Dabei führt er durch die Entwicklung seiner Agentur und geht auf ihre spezielle Ausrichtung ein. Er erläutert insbesondere die erfolgreiche Kollektion “Rauschen”, die auf den Markt der Buchtitel fokussiert ist. Mit der Darstellung aktuelle Trends im Bildermarkt in fotografischer und monetärer Sicht gibt er den Zuhörern abschließend einen Ausblick auf die Zukunft. Auf der Website von plainpicture kann sich jeder umfänglich einen Eindruck der Bildkollektion Rauschen verschaffen. Foto: Ralf Wilschewski

Im Anschluß führt Rolf Nachbar die PIC-Mitglieder in eine ganz andere Welt, wo hohe Bildkompetenz gefragt ist, da ganze Bilder oder Teile von Bildern “künstlich” am Computer erzeugt werden. Sein Titel: Mit Fotografie und CGI zum perfekten Bild. Von der klassischen Fotografie kommend, zeigt er auf, wie wir uns zunehmend Aufgabenstellungen öffnen müssen, in denen wir “nur” mit der Kamera nicht zur perfekten Lösung für unsere Kunden kommen. Dabei präsentiert er Bildbeispiele von Projekten, die im Zusammenspiel von klassischer Fotografie und CGI gelöst wurden und gibt einen Ausblick wie wir möglicherweise in Zukunft arbeiten werden. Er stellt zwei Projekte vor, bei denen er das Renderingprogramm KEYSHOT eingesetzt hat, das eine wesentlich intuitivere und einfachere Arbeit ermöglicht als die am Markt etablierten Klassiker. Keyshot stellt hier eine Alternative für Fotografen dar, die auch rendern müssen, dieses aber nicht zum Hauptzweck Ihrer Tätigkeit machen möchten. Foto: Ralf Wilschewski

Die PIC-Workshops leben jeweils auch von ihren sehr unterschiedlichen Themen, die alle darauf abzielen den Mitgliedern Unterstützung und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für ihre Arbeit zu bieten. Somit gab es für den dritten Vortrag ein großen Themenwechsel zu Versicherungsprodukten, die für Fotografen sehr empfehlenswert sind. Der Versicherungsmakler Andreas Matthiessen aus Hamburg hielt nicht nur einen intereessanten, sondern auch unterhaltenen Vortrag mit vielen Beispielen aus seiner täglichen Praxis. Wer sich tiefer gehend informieren will, kann das umfänglich auf der Website Kameraversicherung.de machen. Foto: Ralf Wilschewski

PIC Förderpreis 2017 war das abschließende Thema für diesen ersten Workshoptag. Sarah Ruholl präsentiert ihre Arbeit. Foto: Ralf Wilschewski

Als zweite Gewinnerin des Förderpreises zeigt Nadja Maßmann ihre Fotografien. Foto: Ralf Wilschewski

Vorstandsvorsitzender Peter Hytrek überreicht den beiden Gewinnerinnen einen Gutschein für ein Jahresabonnement des Fotomagazins digit! Foto: Ralf Wilschewski

In den Pausen geht es dann auch immer wieder mal um den Erfahrungsaustausch der von den Mitgliedern eingesetzten Fototechnik. Foto: Ralf Wilschewski

Unser stellvertretender Vorstand Sebastian Deubelli führt auch am zweiten Workshoptag in seiner angenehmen und oft humorvollen Art und Weise durch das Programm. Foto: Ralf Wilschewski

Der Samstag begann mit der Vorstellung einiger Stativ-Neuheiten von Novoflex durch Andreas Marx. Ausführliche Informationen dazu kann man gerne auf der Website von Novoflex nachlesen. Foto: Ralf Wilschewski

Simon Eyman gibt uns einen Einblick in seine teilweise dramatischen Kopterflüge für diverse Filmproduktionen. Am besten mal entspannt zurück lehnen und das Showreel in Ruhe auf der Website von Kopterwork anschauen. Foto: Ralf Wilschewski

Die Meyer Optik Görlitz hat einige ihrer historischen Objektive, Made in Germany, neu aufgelegt und für verschiedene Kamerasysteme verfügbar gemacht. Benedikt Hartmann, Vertriebsleiter Globell gibt kurzen Abriss der Geschichte, erläutert technische Besonderheiten der Objektive in der Vergangenheit und bei den heutigen Produkten. Foto: Ralf Wilschewski

Die Eignung der Optiken für Digitalkameras konnten die Zuhörer direkt im Anschluß an ihren eigenen Kameras testen. Foto: Ralf Wilschewski

Nach dem Vortrag von Benedikt Hartmann ging es dann zur Präsentation modernster Lichttechnik: Die neue LED Technik "Remote Phosphor" des dänischen Herstellers BB&S Lights, ein professionelles Dauerlicht für Foto und Video. Dabei handelt es sich mit der BB&S Pipeline Free Stableuchte um eine besonders kompakte und extrem robuste Dauerlicht-Stableuchte auf Basis der innovativen Remote-Phosphor-Technologie... Foto: Ralf Wilschewski

...Vorgestellt von Tobias Löwe (EnjoyYourCamera) und Gerald Heise (BB&S). Foto: Ralf Wilschewski

PIC-Mitglied und Tierfotograf Oliver Giel führt seine Produktion von Cinemagraphs mit Final Cut Pro vor und läßt die Teilnehmer an seinen Erfahrungen und Vorgehensweise am praktischen Beispiel teilhaben. Dabei zeigt er alle notwendigen Schritte in Final Cut Pro. Auswahl der richtigen Sequenz, Export des Standbildes, Maskieren in Final Cut, evtl. Tracken der Maske, Farbkorrektur in einem Durchgang über alle Ebenen und Clips und Export des Clips. Foto: Ralf Wilschewski

Zum Abschluß des Workshops geht es dann noch einmal in die Luft. Ralf Jansen von der Luftprofile GmbH spricht zu Rechten und Pflichten bei der Ausführung gewerblicher Drohnenflüge, erläutert die neue Drohnenverordnung und den neuerdings notwendigen Kenntnisnachweis für Drohnenpiloten. Foto: Ralf Wilschewski

Eine schöne und gesellige Abrundung des Workshops war der durch Bengt Lange organisierte Ausflug mit Besichtigung zur Elbphilharmonie. Foto: Achim Rösch



Workshop in Ravensburg 12.-13.05.2017

Zwei Tage spannendes und unterhaltsames Programm für die PIC Mitglieder. – Begrüßung und Studiovorstellung durch Andreas Becker – Hedler LED-Licht: Verwendung in Fotografie und Video mit Christian Plaum – Alt-Star der Werbefotografie: Dietmar Henneka, fotografische Arbeit der Vergangenheit – Vorführung und Erklärung der Tropfenfotografie mit Markus Reugels – Pius Bacher zeigt vielfälltige Möglichkeiten des Foba Combirohr-Systems – Alpa Kameras aus der Schweiz für die Architektur-, Landschafts- und Produktfotografie.

Gastgeber Andreas Becker begrüßt seine Kollegen und stellt das Studio in Ravensburg vor. Foto: Michael Müller

Björn Kühl führt, wie immer, souverän, charmant und fachkundig durch das Programm. Foto: Michael Müller

Vorstandsmitglied Roman Graggo betätigt sich mal wieder als Kameramann, um den PIC Workshop auch im Bewegtbild zu dokumentieren. Foto: Jennifer-Christin Wolf

Fotograf Christian Plaum zeigt in Theorie und Praxis die Besonderheiten der Hedler LED-Leuchten, die besonders gut für den kombinierten Einsatz im Foto- und Filmbereich geeignet sind. Foto: Michael Müller

Spannend und mitreißend referiert Dietmar Henneka über die Entwicklung der Werbefotografie seit den 70er Jahren. In seinem Vortrag stellt er Bildbeispiele aus der Werbung nebeneinander und macht klar, was unter starke, kreative Fotografie mit bleibender Ausssage fällt und was den Unterschied zu inhaltsloser Effekthascherei ausmacht. Foto: Michael Müller

Networking und Versorgung des leiblichen Wohls sind ein wichtiger Bestandteil jedes PIC Workshops. Foto: Michael Müller

Am Samstag Morgen lieferte Markus Reugels mit seinen unglaublichen Makrofotografien von Tropfen eine eindrucksvolle Vorführung und versetzte damit viele Teilnehmer Staunen. Foto: Michael Müller

Markus Reugels hat mit Hilfe vonausgeklügelter Steuersoftware, Magnetventilen und teils selbst konstruierten Düsen einen Aufbau entwickelt, der es ermöglicht kontrolliert und wiederholbar kleinste Tropfen beim Auftreffen auf beliebige Oberflächen gezielt abzulichten. Dabei entwickelt er ständig neue kreative Techniken, um mehrere Tropfen gleichzeitig oder zeitversetzt in wenigen Millisekunden Abstand aufeinander treffen zu lassen. Foto: Jennifer-Christin Wolf

Das Wetter spielte auch mit und bescherte den Teilnehmern sonnige Pausen. Foto: Michael Müller

Foba Combirohr-Systeme, auch die dritte Hand im Studio genannt, wurden mit ihren vielseitigen Möglichkeiten in der Praxis präsentiert von Fotograf Pius Bacher. Foto: Michael Müller

Grundelement ist ein schwarzes, reflexarmes Aluminiumrohr mit 25 mm Durchmesser und unterschiedlichen Baulängen, das an beiden Enden mit einer genormten Konusverschraubung aus Stahl versehen ist. Zahlreiche Verbindungelemente, Halterungen, Klammern und nützliche Ergänzungsteile aller Art lassen sich extrem flexibel miteinander kombinieren. Die hohe Stabilität und ausgereifte Fertigungsqualität machen das System äußerst verlässlich. Foto: Michael Müller

Der Produktname Alpa ist den meisten Fotografen geläufig und sie verbinden damit hochwertige Kameras aus der Schweiz. Was genau hinter der Philosophie dieses ausgeklügelten Kamerasystems steckt, erklärte Ralph Rosenbauer (Scientific Consultant). Foto: Michael Müller

Die Haptik der Kameras überzeugt jeden Profi und ein näherer Blick auf die Systeme ist lohnenswert.

Mit höchster handwerklicher Präzision fertigt Alpa ein auf das notwendigste reduzierte Gehäuse, das sowohl auf der Frontseite (Objektive) wie auch rückseitig (Digitalback, Filmkassette) einen Systemanschluß bietet, an dem sich nahezu alle professionellen Objektive und Aufnahmebacks sowie Ergänzungen adaptieren lassen. Foto: Michael Müller

Abschluß nahm dieser Workshop mit einer Zeitreise durch Ravensburg. Bei herrlichem Wetter führt die Schauspielerin Ana Schlägel als Türmerin durch die schöne, mittelalterliche Handelsstadt. Foto: Jennifer-Christin Wolf



Workshop in Düsseldorf 10.-11.03.2017

Der PIC Verband hat sich am Wochenende zu seinem ersten Workshop 2017 getroffen. Über 70 Mitglieder sind dafür nach Düsseldorf gereist. Im Studio Visual Pursuit von Michael Quack haben sich alle sehr wohl gefühlt. Das Programm, wie immer vielseitig und interessant: – Dr. Martina Mettner „Denkanstöße zur Zukunft des Fotografenberufes“ – Natalia Luzenko, „Vorstellung der neuen PIC-Stipendiaten“ – Markus Wäger, „Affinity Photo – eine echte Alternative zu Adobe Photoshop?“ – Lydia Dietsch, „Trendthema Cinemagraphs“ – Hardy Schwerger, „Praxiswissen Studioblitzgeräte – Abbrennzeiten minimieren“ – Uwe Nölke, „Location-Fotografie mit Systemblitzen“.

Sudiovorstellung und Begrüßung der Teilnehmer durch Michael Quack. Foto: Eckhart Matthaeus

"Gerade in den letzen stelle ich immer wieder fest, dass sich Fotografen in ihrer Selbstpräsentation und Kundenkommunikation selbst sabotieren", sagt Dr. Martina Mettner, Foto-Consultant und Autorin des Buches "Erfolg als Fotograf". Foto: Eckhart Matthaeus

In ihrem Impulsvortrag regte sie dazu an, im Berufsleben eingeprägte Handlungsmuster zu hinterfragen. "Ob wir zufrieden und erfolgreich sind, hängt nämich viel weniger von den Umständen ab, als von der eigenen Haltung, die wir den raschen äußeren Veränderungen gegenüber einnehmen", so das Statement von Dr. Martina Mettner. Foto: Eckhart Matthaeus

Wie immer - die gute Laune ist stets dabei. Foto: Eckhart Matthaeus

Zum achten Mal in Folge hat der PIC nun sein Förderprogramm für junge Fotografen und Existenzgründer ausgeschrieben. Natalia Luzenko präsentiert die Gewinner des "PIC Förderpreis - Selected 2017". Foto: Eckhart Matthaeus

Anika Maaß, eine der Gewinnerinnen des Förderpreis 2017 stellt ichr Arbeiten vor. Foto: Eckhart Matthaeus

Viel Freude und Begeisterung unter den Kollegen. Foto: Eckhart Matthaeus

Als ersten Vortrag am Samstag Morgen stellt Markus Wäger die Frage "Affinity Photo - eine echte Alternative zu Adobe Photoshop?" Der erfahrene Affinity-Anwender, Dozent und Buchautor erklärt den PIC Fotografen in wieweit man bei der Arbeit mit Affinity Photo auf gewohnte Routinen mit Photoshop zurück greifen kann. Foto: Eckhart Matthaeus

Die Software-Schmiede Serif hält mit Affinity Photo seit geraumer Zeit eine durchaus ernst zu nehmende Alternative zu Photoshop bereit. Und das obendrein zu einem äußerst günstigen Preis.2015 wurde die Software von Apple zur App des Jahres gekürt. Foto: Eckhart Matthaeus

Trendthema "Cinemagraphs". Lydia Dietsch, Mitgründerin der Agentur gallereplay, gibt eine Einführung in die Produktion von Cinemagraphs und zeigt wirtschaftliche Potentiale auf. Foto: Eckhart Matthaeus

Technisch gesehen, handelt es sich bei Cinemagraphs umd Standbilder, die partiell mit Bewegtbild kombiniert werden, und somit unweigerlich eine hohe Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen. Mit vielen Beispielen und Hintergrundwissen hat Lydia Dietsch die ungeteilte Aufmerksamkeit aller anwesenden PIC Fotografen auf ihr Thema gezogen. Foto: Eckhart Matthaeus

Pausengespräche, Leckeres zum Naschen und natürlich immer wieder Diskussion über mitgebrachte Bilder der Kollegen. Foto: Eckhart Matthaeus

Wer im People-, Mode- oder Action-Bereich täglich mit bewegten Objekten und Personen vor der Kamera zu tun hat, weiß wie entscheidend die Abbrenndauer eines Blitzes ist. Mit welcher Gerätekombination man in der Praxis tatsächlich die kürzesten Leuchtzeiten erzielt und wie sich die vorhandenen Mittel möglichst effektiv nutzen lassen, um auch schnelle Bewegungen knackscharf einzufrieren, erläutert der Diplom Fotoingenieur Hardy Schwerger. Foto: Eckhart Matthaeus

Studioblitzanlagen ermöglichen zweifelsohne größte Freiheiten in der Lichtführung und zur Verfügung stehenden Lichtreserven schaffen Potenzial für unterschiedlichste Aufgabensellungen. Andererseits finden immer häufiger Fotoproduktionen on Location statt. Uwe Nölke zeigt anhand vieler Bildbeispiele seine Technik und Arbeitsweise, die er inzwischen seit vielen Jahren erfolgreich einsetzt. Foto: Eckhart Matthaeus

Uwe Nölke: "Das konventionelle Studiolicht ist mir in der Anwendung, besonders wenn das Zeit-Budget beim Kunden sehr eng ausgelegt ist, oft zu schwer und zu träge. Hier setze ich schlankes Equipment auf der Basis von Nikon Systemblitzen mit viel Zubehör ein, um zeitsparend Locations interessant auszuleuchten und Akzentlicher zu setzen." Foto: Eckhart Matthaeus

Full House.... Foto: Eckhart Matthaeus



Workshop in Berlin 18.-19.11.2016

Der PIC Verband hatte zu seinem 3. Workshop in diesem Jahr eingeladen. Über 60 Mitglieder und einige Schnupperteilnehmer haben sich 2 Tage in Berlin zu einen interessanten Programm rund um Fotografie und Video getroffen und viele persönliche Erfahrungen ausgetauscht.

Björn Kühl vom PIC-Vorstand und Tino Pohlmann vom Heynstudio begrüßen die Teilnehmer und eröffnen den Workshop. Foto: Uwe Nölke

Roman Graggo vom PIC Vorstand sorgt wieder für den guten Ton. Foto: Uwe Nölke

Mit der Einführung des Abo-Modells durch Adobe CC, passieren keine großen 1–2jährigen Software Updates mehr. Die Neuigkeiten schleichen sich vielmehr in kleineren Häppchen in die Programme ein. Maike Jarsetz gibt einen Überblick der wichtigsten Neuerungen. Foto: Uwe Nölke

Photoshop-Experten im Gespräch - Maike Jarsetz und Uli Staiger. Foto: Uwe Nölke

Tobias Scherer: Professioneller Videoton. Neben essenziellen Grundlagen zum Thema „Digital Audio“ – wie etwa Mono und Stereo, die wichtigsten Audioformate, übliche Abtast- und Kompressionsraten – vermittelt der Tonmeister und Dozent Tobias Scherer grundsätzliches zu Mikrofon-Typen, Funkstrecken und den Synchronisations-Möglichkeiten von Bild und Ton. Darüber hinaus gibt er wertvolle Insider-Tipps für das professionelle Arbeiten „on location“. Mit einfachsten Hilfsmitteln lassen sich hier bereits verblüffende Qualitätssteigerungen erzielen. Foto: Uwe Nölke

Zufriedene Workshop-Teilnehmer, Bengt Lange und Oliver Giel. Foto: Uwe Nölke

Erfahrungsaustausch der Fotografen untereinander in den Pausen gehört immer wieder zu interessanten Highlights.

PIC Mitglied Roland Krieg gibt Einblicke in die Verlagsfotografie. Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet Roland Krieg unter anderem für Publikumszeitschriften und Special-Interest-Titel wie Landlust, diverse Garten- und Wohnmagazine sowie Bastelbücher. Wie diese Projekte im Detail aussehen, wo hier die speziellen Herausforderungen liegen und was ihn an diesen Aufgaben besonders reizt, erzählt er einem Praxis-Einblick mit amüsanten Einblicken aus seiner Anfgangszeit der Studiogründung. Foto: Uwe Nölke

Der zweite Workshop-Tag beginnt.... Foto: Uwe Nölke

Die BlackMagic Software DaVinci Resolve enthält bereits in der kostenlosen Basisversion absolut professionelle Werkzeuge für die Video Postproduction. Wie man diese gekonnt einsetzt, die Möglichkeiten dabei optimal nutzt und die Anfangshürde perfekt meistert, zeigt Florian Poschenrieder mit einer praxisnahen Einführung in das Programm. Foto: Uwe Nölke

Der zweite Hälfte des Vormittags ist dem digitalen Storytelling mit Michael Hauri von der 2470.media Agentur gewidmet. Hier im Gespräch mit Björn Kühl. Foto: Uwe Nölke

Michael Hauri: Storytelling für Corporate Communication und Werbung. Der Begriff „Content Marketing“ ist inzwischen in aller Munde. Was früher gemeinhin als „Corporate Publishing“ bezeichnet wurde, stellt heute völlig neue Anforderungen an crossmediale Inhalte und Erzählstrukturen. Michael Hauri, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Agentur 2470.media, ist ein wahrer Profi auf diesem Gebiet. Seine Leidenschaft für spannende Geschichten teilt er dabei mit einem eigenen Team aus Journalisten, Gestaltern und Multimedia-Spezialisten. Was macht eine gute Story aus? Wie erzählt man in bewegten Bildern? Welche Werkzeuge, bzw. Produktionsmethoden und Schritte werden hierbei eingesetzt? Michael Hauri zeigt, worauf es beim Storytelling ankommt. Foto: Uwe Nölke

PIC-Mitglied Bernd Radtke faszinierte die Workshop-Teilnehmer mit seiner Slideshow "Ultreïa". Ultreïa ist ein alter Pilgergruß auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und bedeutet so viel wie „Vorwärts! Weiter!“ In den letzten 3 Jahren war Bernd Radtke auf dem französischen Teil des Jakobsweges unterwegs. Zunächst weniger als Pilger sondern eher aus generellem Interesse an der Wallfahrts-Bewegung. Je mehr er sich jedoch mit dem Thema beschäftigte, desto mehr faszinierten ihn die Kontraste – im fotografischen, wie im übertragenen Sinne. Das Draußen unter freiem Himmel, das Drinnen beim Besuch der am Weg liegenden Pilgerkirchen; Außen den Elementen ausgesetzt und Innen den Emotionen. In seinen Bildern werden die erlebten Stimmungen und Augenblicke von unglaublicher Schönheit und Spiritualität für den Betrachter spürbar. Foto: Uwe Nölke

PIC Vorstandsmitglied Hermann Dörre spricht über Erfahrungen mit High-ISO-Range – Sony vs. Canon. Für seine freien Projekte und auf fotografischen Streifzügen nutzt Hermann Dörre verstärkt die aktuellen Profi-Werkzeuge Sony Alpha 7s und Canon 5 Ds. Im Available-Light-Bereich ist üppiges Licht oft Mangelware und nicht selten ist man dabei gezwungen, das volle ISO Potenzial seiner Kamera auszunutzen. Welcher Sensor dabei die Nase vorn hat und welche Kombination mit den aktuellen Bildstabilisatoren die besseren Ergebnisse liefert, verrät er in einem kurzen Vortrag. Foto: Uwe Nölke

Im letzten Vortrag des Workshops stellt Kai Arndt die Rauschreduzierung bei Videomaterial vor. Er spricht über seine Erfahrungen beim Entrauschen mit der Plugin-Software Neat Video. Foto: Uwe Nölke

Und immer wieder finden sich PIC Mitglieder am Rande des Workshops zusammen, um sich über ihre Bilder auszutauschen. Foto: Uwe Nölke



Workshop in München 10.-11.06.2016

PIC Workshop in Puchheim bei München vom 10.-11.06.2016 war mit einem vielseitigen Programm das zweite Highlight des Jahres 2016 für die PIC Mitglieder.
Jobo stellt das Lens True System vor, Stefan Steib blickt in die Zukunft der professionellen Fotografie, Elke Latinovic, Senior Photo Editor bei C3 Creative Code and Content GmbH erläutert worauf es bei der Arbeit für Redaktionen ankommt, die Firma Aixsponza gibt eine Einführung in Photogrammetrie. Kai Arndt zeigt Gadgets für Filme, Sebastian Deubelli spricht über rechtliche Aspekte bei CGI, Foto Dinkel zeigt Videoprodukte von Sony und Atoms.

PIC Workshop in Puchheim bei München am 10. und 11.06.2016. Kai Arndt begrüßt die Kollegen in seinem Studio. Foto: Uwe Nölke

Detlef Grosspietsch stellt das LensTRUE-System von Jobo vor. Dieses eröffnet Kleinbild-Fotografen auf mathematisch-physikalischem Weg Möglichkeiten der Bildgestaltung, die sonst nur von Fachkameras geboten werden. Foto: Uwe Nölke

Der Erfahrungsaustausch der Fotografen untereinander in den Pausen ist nicht minder interessant, wie die Vorträge. Foto: Uwe Nölke

Stefan Steib, der Querdenker im Interview mit Manfred Dilling. Workflows und Hardware professioneller Bildschaffender verschlanken sich mehr und mehr. Die Hybridisierung von Foto und Video schreitet unablässig voran und der 8K-Video-Standard steht bereits in den Startlöchern. Was wird sich für Profifotografen verändern? Der Visionär Stefan Steib, vielen bekannt durch seine erfolgreiche digit!-Kolumne „Steib geht steil“, nimmt Stellung zu aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der professionellen Fotografie und der Virtual Reality und gibt äußerst spannende Ausblicke auf Technologien und Tendenzen, die uns voraussichtlich in naher Zukunft erwarten werden. Foto: Uwe Nölke

Stefan Steib stieß auf größes Interesse bei den Teilnehmern und löste rege Diskussionen aus, hier mit Prof. Michael Jostmeier. Foto: Uwe Nölke

Elke Latinovic, Senior Photo Editor bei der Münchner Content-Marketing-Agentur C3 spricht über die Zusammenarbeit mit ihrer Bildredaktion und zeigt interessante Beispiele aus verschiedenen Kundenmagazinen. Foto: Uwe Nölke

Kai Arndt führt viele technische Hilfsmittel vor, die für die Produktion von Videofilmen einsetzt.

Mappensichtung für unserer Young Professionals. Sie erhielten von Elke Latinovic viele persönliche Ratschläge für die eigene Arbeit. Foto: Uwe Nölke

DSLM – digital single lens mirrorless – ist mittlerweile aufgrund konstruktionsbedingter Vorteile nicht nur bei Fotoamateuren beliebt. Im Speziellen haben die Alpha-Modelle von Sony bis heute auch zahlreiche Pro s überzeugt, die die neuen Werkzeuge erfolgreich für so manche Aufgabenstellung einsetzen. Florian Poschenrieder von der DINKEL GmbH & Co. KG erläutert in seinem Vortrag die Vor- und Nachteile dieses Kamera-Segments, stellt die aktuellen Produkte von Sony vor und zeigt auf, wie diese sich für den Video-Einsatz mit Rekordern des Herstellers Atomos in idealer Weise kombinieren lassen. Foto: Uwe Nölke

Detlef Grosspietsch und Teilnehmer im vertiefenden Gespräch und Vorführung des LensTRUE-System. Foto: Uwe Nölke

Stefan Steib theoretisiert nicht nur über die Technik, sondern vermittelt auch handfeste Tips und Tricks. Foto: Uwe Nölke

Die Münchner Agentur Aixsponza widmet sich mit Ihrem Team aus Spezialisten diverser Genres in beeindruckender Weise Bereichen wie Motion Graphics, 3D-Animation, Visual Effects und klassischem Grafikdesign. Neben einem exklusiven Einblick in ihre aktuellen Projekte erläutert Manuel Casasola Merkle, was sich hinter dem Begriff „3D-Photoscan“ verbirgt. Foto: Uwe Nölke

Immer wieder lösten die Referenten mit ihren Vorträgen spannende Diskussionen mit den Teilnehmern aus.

Sebastian Deubelli über rechtliche Aspekte des CGI. Der äußerst umfassende Bereich des Computer Generated Imagery (CGI) eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten in der Erzeugung von künstlichen Bildwelten. Der rechtliche Aspekt, der hierbei unweigerlich tangiert wird, wird von vielen jedoch oft noch vernachlässigt oder bewusst ignoriert. Wer ist beispielsweise der Urheber, wenn ein gerendertes Gebäude in ein Bildwerk einmontiert wird? Was ist zu beachten, wenn bei industriellen Darstellungen CAD- Daten aus der Produktentwicklung des Kunden übernommen werden? Was passiert, wenn ich als Bilddienstleister ein fertiges Rendering umarbeite? Foto: Uwe Nölke

Auch nach dem Vortrag gab es noch zahlreiche Fragen zur Rechtssicherheit von CGI-Bildern. Verbands-Justiziar Sebastian Deubelli ließ keine Antwort offen und gab Hilfestellungen für die Praxis. Foto: Uwe Nölke

Spannende Themen über zwei Tage beim PIC Workshop in Puchheim. Foto: Uwe Nölke



Workshop in Neuss 11.-12.03.2016

Abwechselungsreiche Bilder, aktuelle Technik und viel Insiderwissen gab es für die PIC-Mitglieder beim Workshop in Neuss. Pünktlich um 13.00 Uhr startete am 11. März der erste PIC Workshop 2016 mit einer gelungenen Mischung aus technischen Informationen und künstlerischen Beiträgen. Die Räumlichkeiten von DINAX in Düsseldorf-Neuss boten hierfür den perfekten Rahmen.

PIC-Vorsitzender und zugleich Gastgeber Peter Hytrek eröffnet den ersten PIC-Workshop des Jahres 2016. Foto: Uwe Nölke

Der PIC Verband - eine Fotografengemeinschaft, die durch langjähriges gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung geprägt ist. Foto: Uwe Nölke

Wolfgang Zurborn begann mit der Vorstellung seines Projektes „Catch“. Die gezeigten Bilder sind Beispiele seiner Fotografischen Projekte 1981-2015. Der Fotokünstler sieht seine Art der Fotografie als Reaktion auf die komplexe Welt, seine Aufnahmen sind weder geplant noch inszeniert. Foto: Uwe Nölke

100 Megapixel – Auflösung ohne Ende! In dem zweiten Beitrag präsentierten Gerald Schnittger und Stefan Pohlmann das neue XF-Kamerasystem von Phase One. Hier wurde eine komplett neue, solide Mittelformatkamera konstruiert, die hohe Flexibilität und Zukunftssicherheit verspricht. Updates sind per CFKarte möglich, ein Profoto Funkauslöser ist integriert und der aufsetzbare Lichtschachtsucher kommt der traditionellen Arbeitsweise sehr entgegen. Um Verwacklungsprobleme beim Einsatz des 100 MP-Rückteiles zu elimieren ermittelt ein eingebauter Seismograph mögliche Systemvibrationen, das neue Autofocussystem und die intuitiv bedienbaren Touchdisplays sind weitere Vorzüge des Systemes. Foto: Uwe Nölke

Über seine ersten praktischen Erfahrungen mit der neuen PhaseOne-Technik berichtete Bernd Radkte, den die Bedienung, der neue honeybee-Autofocus, vor allem aber die 16 Blenden Dynamikumfang der erzeugten RAW-Dateien begeistert. Eine Aufnahme, in einem dunklen Kellergewölbe gemacht, bei der einzelne Bereiche anschliessend kräftig angehoben wurden, zeigte, was dies in der Praxis ermöglicht. Foto: Uwe Nölke

Großer Detailreichtum und Dynamikumfang des 100 Megapixel Backs werden in diesem Large Format Print gut sichtbar. Foto: Uwe Nölke

Was die Auflösung betrifft wird der Abstand von Kleinbildsystemen zu Phase One, Hasselblad & Co. immer geringer. Mit der Canon 5 DS (R) hatte Guido Krebs eines der gemeinten kleineren Gehäuse mitgebracht. Dass bei der Auflösung das Problem der Verwacklungsunschärfe steigt, erklärt sich von selbst. Daher kommt hier auch eine federlose rein motorisch betriebene Spiegelauslösung zum Einsatz. Unabhängig davon sollte bei Freihandaufnahmen eine Stufe kürzer als bei 20 MP Sensoren belichtet werden oder 3 Stufen kürzer als die Regel aus Filmzeiten 1/Brennweite besagt. Foto: Uwe Nölke

Gespräche, Fachdiskussionen und Erfahrungsaustausch sind die Essenz jedes Workshops beim PIC Verband. Foto: Uwe Nölke

Fotografische Technik und Gespräche über Bilder stehen immer in einem gutem Mix und im Mittelpunkt der PIC Workshops. Foto: Uwe Nölke

PIC-Förderpreis 2016 – Vorstellung der Gewinner. Sponsoren wie Bacht, Epson, Hasselblad, Hensel, Phase One und Novoflex ist es zu verdanken, dass der PIC jedes Jahr Stipendien vergeben kann. Die „selected 6“ des Förderpreises 2016 stellen sich vor: v.l.n.r.: Christine Charlotte Iwaniuk, Sarah Julia Acker, Natalia Luzenko (PIC Vorstandsmitglied), Michael Geßner, Elisabeth Eichler, Matthias Döring. Foto: Uwe Nölke

Natalia Luzenko und Stefan Bausewein haben 2013 und 2015 in Kirgisistan an dem Kunstfestival „Sterne der Seidenstraße“ teilgenommen, das vom örtlichen Lion‘s Club initiiert wurde. Die Dokumentation der Fotoausstellung und die Hintergrundinformationen dazu waren äußerst spannend. Eindrucksvolle Bilder des Nomadenvolkes der Kirgisen sowie überraschende Erkenntnisse, was man aus Containern alles bauen kann, weckten gekonnt das Interesse der Anwesenden. Foto: Uwe Nölke

Daten sicher speichern. Danach ging es wieder um technischen Fragen. Fotografen produzieren im digitalen Zeitalter Unmengen an Daten und diese wollen gespeichert, verwaltet und gesichert sein. Vorab eine kurze Begriffserklärung: das am Samstag oft erwähnte RAID ist eine Kombination mehrerer Festplatten, die wie eine einzige angesprochen werden. Was Platzmangel ist, das weiss man ja spätestens nach dem dritten großen Auftrag und auf 5 Platten ist eben mehr Platz als auf einer. Die PIC-Kollegen Kai Dölzer, Uwe Nölke und Björn Kühn zeigten verschiedene Ansätze, wie man mit der Kombination vorgenannter Techniken für einen stabilen Datenbestand sorgen kann. Foto: Uwe Nölke

Rüdiger Schaar, ein neues Gesicht im PIC, referierte danach flüssig zu dem eigentlich trockenen Thema „Fotografen und Steuer“. Neben detaillierten Informationen zur Gewerbesteuer, der Künstlersozialkasse und der Frage der „künstlerischen Tätigkeit von Fotografen“ stand auch das Thema IHK und Handwerkskammer auf der Agenda. In der Erinnerung der Teilnehmer blieben aber vor allem seine Aussagen zu „dem richtigen Mehrwertsteuersatz“. Foto: Uwe Nölke

Filmen im Miniformat. Uwe Nölke zeigte anschliessend, was entsteht, wenn neue fotografische Geräte gekonnt eingesetzt werden. Sein Recrutingfilm, teilweise mit einer Glidecam DJI Osmo gefilmt, zeigte was diese Kamera zu leisten vermag. Das 4K Filmformat ermöglicht auch nachträglich noch Ausschnittskorrekturen, der Bildwinkel des 24mm Fixfocusobjektives erfasst Filmszenen auch bei beengten Raumverhältnissen und das „live on stage“ gemachte „Kurzvideo des Workshops“ zeigt eindrücklich, wie einfach der Umgang mit der mit einem Preis von deutlich unter 800 € durchaus preiswerten Lösung ist. Wer bereits im Besitz einer GoPro ist, für den sind die Funktionen auch mit dem Zusatz einer G3 Gimbal für gut 200 € ebenso realisierbar. Foto: Uwe Nölke

Das Projekt MUT von Lutz Tölle versucht Menschen anzuspornen, selbst Mut zu zeigen, sich einzumischen, die Welt mitzugestalten, eigene Ideen umzusetzen. Begonnen hat es mit dem Kauf von drei zweimeterhohen Metallbuchtaben M–U–T, die in den Fotos auftauchen, auf den Menschen zeigen, was für sie „Mut zeigen“ bedeutet. Daraus wurde ein wirklich eindrucksvolles Buch, in dem neben dem Foto jeweils ein Text des fotografierten Menschen steht, der beschreibt, was er unter Mut versteht. Foto: Uwe Nölke

Während des gesamten Workshops saßen die Fotografen umgeben von unzähligen Großformatdruckern, die DINAX täglich mit Druckaufträgen füttert. Auch hier gibt es Neuerungen, was lag also näher, als einige Informationen hierzu, die Peter Hytrek gerne gab. Während der P800 als Nachfolger des 3800 Pro für Einzelkämpfer die erste Wahl sein dürfte, waren Details, die alle Druckergrößen betreffen, wie die längere Haltbarkeit der Ausdrucke durch die neue Gelbtinte, für alle Fotografen von Interesse. Der erweiterte Farbraum der 44“- und 64“-Drucker, deren verringerter Bronzing-Effekt und die erhöhte Druckgeschwindigkeit einiger Modelle sind Fakten, die im täglichen Produktionseinsatz eine große Rolle spielen. Foto: Uwe Nölke